Das Beautycafé-Forum
Das Forum ist seit Anfang April online, hat mittlerweile über 420 Teilnehmer und über 55.000 Posts zu vielfältigsten Themen. Unterschiedlichste Nutzerinnen aller Altersgruppen, Bildungsgrade und Interessen tummeln sich bei uns. Uns verbindet die Lust, sich auszutauschen, zu quatschen, sich zu informieren und der Spaß an Beautythemen. Die große Besonderheit unseres Forums sind unter anderem das Gewinnspiel und die Pröbchenjagd, die wir regelmäßig mit Hilfe von Sponsoren ausrichten. Als großen Spaßffaktor haben sich mittlerweile die Wanderpäccken etabliert. Das gibt es nun auch in einer kleineren Fassung als Pröbchen-Wanderpäckchen. Zudem wichteln wir nun schon zum zweiten Mal und es macht Riesenspaß. Wenn Du an so etwas teilnehmen magst, schicke mir einen PN oder schreibe es in die entsprechende Threads. Alles in allem hat sich unser Forum mittler Weile zu einem netten virtuellen Freundeskreis entwickelt ...
Gewinnspiel:
Ich darf unser viertes offizielles Beautycafe-Gewinnspiel vorstellen. Wir haben einige Sponsoren gewonnen, so dass ein echtes Verwöhnpaket entstanden ist. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer beim Gewinnspiel mitmacht, hat bei 10 hochwertigen Preisen eine große Chance, etwas zu gewinnen. Das ist doch was, oder?
Was gibt es Tolles
zu gewinnen?
 2 Sets handgesiedeter Seifen
(gespendet von Lemonmyrtle)
Nach langer gemeinsamer Ideensammlung und Planung hat Lemonmyrtle die Seifenträume des Beautycafé zum Leben erweckt und die wunderbare Cafe-Arabe-Seife entwickelt. Dazu gibt es noch andere herrliche Seifen zu gewinnen. Alle sind handgesiedete Kleinkunstwerke mit individuellem Charakter. Nur hochwertige Pflanzenöle und Fette wurde zur Herstellung verwendet. Der herrliche Duft stammt von ätherischen Ölen und feinsten Seifenparfums.
 3 Cremesets zum Selbermachen
(gespendet von Petzi)
Petzi hat einen schönen Laden für Selbstrührer und Seifensieder in Wien. Sie macht uns das Cremerühren nun ganz leicht. Für die Anfänger (aber auch für Fortgeschrittene) drei Creme-Sets zu gewinnen. Je nach Hauttyp kann zwischen Tagescremes für unreine, trockene und reifere Haut gewählt werden. Neben der nötigen Zubehör liegt eine Anleitung bei. So macht Cremesmachen besonderen Spaß ...
www.kosmetikmacherei.at
 2 Night-and-Day-Cremesets
(gespendet von Peggy)
Von mir gibt es dieses Mal zwei Sets für die Tages- und Nachtpflege. Sie bestehen aus einer getönten Tagescreme und einer reichhaltigen Nachtcreme. Und weil's im Moment so trendy ist, gibt es noch je ein Hyalorongel dazu für die Feuchtigkeitspflege zwischendurch.
 2 Ringana-Gutscheine über je 20 Euro
(gespendet von Anndi)
Durch Anndi haben wir die Chance an Ringana-Produkte zu kommen. Ringana ist der einzige Hersteller von Frischekosmetik, bei dem völlig auf chemische Zusätze und Konservierungsmittel verzichtet wird.
Alle Produkte werden monatlich frisch produziert und direkt vom Hersteller an den Endkunden geliefert. Das setzt neue Maßstäbe in der Naturkosmetik. Seit also gespannt, auf diese wirklich außergewöhnlich edle Kosmetik.
www.ad-naturkosmetik.de
 Fettes Lush-Überraschungspaket
(gespendet von Moppel)
In einem Verwöhnanfall hat Moppel für Euch ein dickes Lush-Päckchen erstanden. Es ist die lilane Box, die lilane Badebomben, Seifen und Massagebars enthält. Das besondere an diesem Gewinnspiel ist die Art, wie ihr es gewinnen könnt. Ich müßt Euch in die Highscore-Liste eines Flash-Memory-Spiels zocken und dann losen wir aus den Top-Ten aus. Im Unterschied zu den anderen Spielen könnt Ihr hier mehrfach mitspielen und damit Eure Chancen erhöhen ...
Bücher zum Thema
(von Peggy)
Wohlfühlrezepte für zu Hause
von Sylvia Schneider
Sylvia Schneider zeigt in diesem Ratgeber, wie man sich den Zauber des Orients nach Hause holen kann. Zu diesem Zweck hat die Autorin Wellness-Rezepte aus und für 1001 Nacht für uns zusammengestellt, mit denen man sich in den eigenen vier Wänden schnell einen Tempel des Wohlbefindens errichtet. Düfte spielen hierbei eine ebenso bedeutsame Rolle wie Heilkräuter, Tees, Badeessenzen, oder die "Erotik der Gewürze".
Hier bestellen bei Amazon: Wohlfühlrezepte für zu Hause
Schönheit aus dem Orient
von Wendy Buonaventura
Das Buch ist schon von der äußeren Erscheinung her sehr ansprechend. Es ist sehr informativ und verleitet einen geradezu, die verschiedensten Dinge auszuprobieren. Die Bilder im Buch sind traumhaft und wenn man die Augen schließt, kann man mit etwas Phantasie die Düfte des Orients wahrnehmen. Dieses Buch sollte in keinem Regal von Orient-Interessierten fehlen!
Die Beschreibung der Herstellung einzelner Kosmetika und schliesslich der "Genuß" des Ganzen läd zum nachahmen ein. Für Leute die Spaß am Schönen und Sinnlichen haben ein wärmstens zu empfehlendes Buch. Hier bestellen bei Amazon: Schönheit aus dem Orient
 Kostbarkeiten aus dem Harem
von Veronika Müller
Ein wunderschönes, sinnlich-duftendes Lese-, Koch- und Bilderbuch! Dieses Kleinod ist wunderbares Futter für Orient-Träume. Sowohl zum Kochen als auch zum Anschauen ein Genuß!
Hier bestellen bei Amazon: Kostbarkeiten aus dem Harem
Arganöl
(von Sapho)  Dieser Anblick bot sich uns bei Agadir in Marokko im Herbst 2001. Wir dachten, das gibt's nicht! Aber mal von Anfang an......
Im September 2001 haben wir Urlaub in Marokko gemacht, genauer in Agadir. In Deutschland hatte eigentlich schon der Herbst eingesetzt und wir hofften, dort noch ein paar letzte Sonnenstrahlen vor dem Winter einfangen zu können. Es kam, wie es kommen musste: das Wetter war eher mäßig. Zwar konnte man die Sonne bis zum späten Mittag erahnen aber davor lag ein diesiger Schleier. Naja, immerhin war es warm, so dass wir die Zeit trotzdem am Strand verbrachten – und uns, trotz eincremen, einen mordsmäßigen Sonnenbrand einfingen. Also haben wir uns für den Tag danach vorgenommen, morgens auf dem Souk ein paar Früchte zu kaufen und uns dann im Zimmer zu verkriechen, wenn die Sonne ab Nachmittag wieder richtig zum Vorschein kommt. Gesagt, getan. Wir haben uns in die Klamotten gequält... beide feuerrot, von oben bis unten.... Wer schonmal auf einem orientalischen Markt war, weiß wie ..... nun ja, nenne ich es mal geschäftstüchtig die Markthändler sind. Plötzlich kam ein Marokkaner zu mir und fragte mich, ob ich Sonnenbrand an den Beinen hätte und er hätte DAS Mittel dagegen, worauf er sofort auf den Boden sank und meine freiliegenden Schienbeine mit irgendeiner Flüssigkeit „abschrubbte“ – wirklich, er war alles andere als feinfühlig. Er schubberte mit seinen rauhen Händen an meinen Beinen herum, dass mein Freund dachte: „Gleich stirbt er“ – und ich war viel zu perplex, als das ich ihn hätte irgendwie abwimmeln können. Das ganze dauerte keine Minute. Ich hatte mich gerade gesammelt und wollte loslegen, da merkte ich, dass es tatsächlich half. So, wie er mit der Hand über die schmerzenden Stellen gefahren war – was im ersten Moment ein Schock war – hörte dieses fiese Brennen auf! Meine Neugierde war geweckt – schlussendlich kaufte ich ein Fläschchen des Wundermittels: Arganenöl .
Wir haben uns beide im Hotel gegenseitig eingerieben und es wurde schlagartig besser. Am nächsten Tag hatten wir eine „Stadtrundfahrt“ gebucht, in deren Verlauf wir auch etwas über dieses Öl erfuhren – und eben obige Bäume sahen:
 Arganenöl (auch genannt Arganöl, Arganienöl, lat. Argania spinosa) gehört zu den teuersten (Speise-) Ölen überhaupt und wird ausschliesslich in Marokko hergestellt, da nur dort diese vom Aussterben bedrohten Bäume wachsen. Sie haben sehr harte Blätter und Dornen, womit sie sich in dem dortigen wüstenähnlichen Klima behaupten können. Sobald Regen fällt, schlagen diese Bäume aus. Sie können mehrmals im Jahr Früchte tragen – diese reifen ca. 1,5 Jahre. Sie sind so groß wie große Oliven und haben ein für den Menschen ungeniessbares Fruchtfleisch. Nicht aber für Ziegen, denen auch die Dornen nichts ausmachen. Um an die begehrten Früchte zu kommen klettern sie bis in die Wipfel der Bäume. Das wertvolle Öl wird in Schwerstarbeit aus den Kernen dieser Früchte gewonnen (30 kg Früchte für einen Liter Öl). Der Kern ist mandelförmig und enthält einen etwa sonnenblumenkerngroßen Kern aus dem das Öl gepresst wird. Dieses Öl ist vornehmlich ein Speiseöl, wurde aber schon zu allen Zeiten von den marokkanischen Frauen zur Haut- und Haarpflege benutzt. Es gibt zwei Gewinnungsmethoden, die das Öl unterschiedlich einfärben: kaltgepresst aus gerösteten Samen (das Öl ist bräunlich, schmeckt nussig) oder kaltgepresst aus frischen Samen (das Öl ist grünlich – vornehmlich zu kosmetischen Zwecken). Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Arganöl sich wesentlich von anderen hochwertigen Ölen darin unterscheidet, da es über die höchste Konzentration von 80% ungesättigten Fettsäuren, Linolsäuren (Omega-6) und Vitamin A und E (Alpha-Tocopherolen) im natürlichen Verbund verfügt. Der sehr hohe Anteil an natürlichen Antioxidantien zum Schutz vor schädlichen freien Radikalen ist einmalig, dadurch ist es als Anti-Aging-Mittel prädestiniert, sowie zur Pflege bei trockener, schuppender Haut. In der Berbermedizin wird es bei allen Hautleiden eingesetzt, sowie bei Unfruchtbarkeit von Mann und Frau (naja...) und mittlerweile setzen immer mehr westliche Naturkosmetikhersteller auf diesen Inhaltsstoff.
Zur Gewinnung und Vermarktung des Öls haben sich vor einigen Jahren Frauenkooperativen gegründet. Diese kümmern sich allerdings auch um den Fortbestand dieser Bäume, pflanzen, schützen und pflegen sie. Bei diesem Öl gibt es wahnsinnige Qualitätsunterschiede. Durch den geringen Ertrag und den hohen Kosten für die Herstellung wird es gerne mit Sonnenblumen-, Oliven- oder anderen Speiseölen gestreckt/verschnitten. Das reine Öl duftet und schmeckt nussig und ist eine Bereicherung für jeden Salat (wobei ich dann auch mit anderen Ölen mische – es ist sehr intensiv). Es ist sehr hitzebeständig, kann auch zum Kochen verwendet werden (dafür ist es mir allerdings zu schade). Und in meinen Urlaubskoffern ist es immer dabei – wer weiß, wann ich mir mal wieder einen Sonnenbrand einfange......
Linktips
(von Lorekim)
www.1001geschichte.de diese Seite sollte sich jede alleinreisende Frau vor Urlaubsantritt durchlesen.
www.ex-oriente-lux.de alles wissenswerte über den Orient.
www.dattelschlepper.de Online-Bazar.
Halawa
(von Peggy)
Im Orient entfernen Frauen lästige Körperbehaarung seit Altersher mit einer Zuckerlösung, Halawa genannt. Nicht nur die ausschließlich natürlichen Zutaten sind ein Argument für diese Methode, das Ergebnis ist auch sehr überzeugend: erst recht langsam und ganz weich nachwachsende Härchen. Die Rückstände lassen sich leich mit Wasser entfernen und die Haut wird kuschelzart. Dabei eignet sich Halawa nicht nur zur Enthaarung der Beine und Achseln, sondern auch für sensiblere Bereiche wie etwa Gesicht oder Bikinizone. Am Anfang ziept es zwar gewaltig, aber je öfter man die Haare mit Halawa entfernt, desto spärlicher und feiner wachsen sie nach.
Um die klebrige Masse herzustellen, erwärmt man zu gleichen Teilen Zucker, Zitronensaft und eine Prise Salz in einem Topf. Unter ständigem Rühren karamellisiert die Masse. Wenn sie anfängt zu brodeln und eine goldene Farbe annimmt, wird der Topf vom Herd genommen. Ob die Konsistenz richtig ist, kann man leicht testen: Einen Tropfen in ein Glas kaltes Wasser geben. Kristallisiert er, dann ist das Halawa fertig, wenn nicht, muss man es noch länger köcheln lassen. Ist die Konstistenz zu dick, lieber ein paar Tropfen Sonnenblumenöl dazugeben - das pflegt die Haut zusätzlich. Anschließend das Halawa zum Abkühlen auf Backpapier gießen und die Reste in kleinen Portionen einfrieren. So hat man das natürliche Enthaarungsmittel immer parat. Für alle, denen das zu viel Arbeit ist, gibt es Halawa aber auch als Fertigprodukt.
Zuhause sollte man den süßen Enthaarungskult jedoch nur anwenden, wenn man schon einige Übung hat. Häufigster Fehler bei unerfahrenen Halawa-Anwenderinnen: Wer zu viel aufträgt oder die Masse aus Angst vor dem Schmerz zu lange antrocknen lässt, kann sich die Haut verletzen.
Orientalisches Parfum
(von Carlchen)
Geschichte:
Avicenna , ein im 10. Jahrhundert tätiger arabischer Arzt, soll die Kunst des Extrahierens von Pflanzen und Blumen mit Hilfe der Destillation erfunden haben.
Das früher in England und Frankreich als Bezeichnung für einen Destillierapparat gebräuchliche Wort al-embic zeigt deutlich dessen arabische Herkunft.
Bis dahin haben die berühmten Düfte Arabiens lediglich aus wohlriechenden Harzen und Gewürzen bestanden.
Die Araber hegten für die Rose immer eine Vorliebe, daher führte Avicenna seine ersten Experimente mit dieser Blume durch, wobei er die am intensivsten duftende der Familie nahm: die Rosa centifolia .
Rosenwasser wird im Orient immer noch in hohem Ansehen gehalten. Wenn ein Fremder ein Haus betritt, ist der angenehmste Willkommensgruß, der ihm angeboten werden kann, das Besprengen mit Rosenwasser. Dies geschieht mit einem enghalsigen Gefäß, dem sogenannten Gulabdan .
Die Familie der orientalischen Parfüms umfasst drei Gruppen:
Orientalisch-blumig:
Rose, Jasmin, Maiglöckchen, Ylangöl , Nelke, Flieder oder Neroli
(Oscar de la Renta, Vanderbilt , Senso , Maroussia )
Orientalisch-würzig, balsamisch:
Gewürze des Orients wie Zimt, Gewürznelke und Piment (Opium, Magie Noir, Cinnabar, KL, Coco , Maxim´s )
Orientalisch-Amber, holzig, ledrig : Moschus, Amber, Leder, Weihrauch, Sandelholz und Moos
( Shalimar, Joop! LeBain, Joop! Nuit DÉte ).
Wichtig für alle orientalischen Duftnoten ist der schwere süße Fond aus Holznoten, Amber, Moschus und Zibet sowie dem besonders gut haftenden, süßen Benzoeharz und der Vanille.
In den 80er Jahren entstanden sie sogenannten halborientalischen Parfums, welche neben den typisch orientalischen Elementen oft eine besonders deutliche Vanillenote als Fond haben.
Diese Duftkompositionen gliedert man in halborientalisch … -Amber blumig / -blumig, fruchtig / -grün, aromatisch, Moschus / -pudrig
Bei www.ausliebezumduft.de zu bestaunen (… mit wunderbaren Duftbeschreibungen ) :
Les Nereides - Oriental Lumpur: herber, leicht rauchiger, würzig-süßer Unisex-Duft. Gewürze(Safran, Curry, Muskatnuss) Sandelholz, Vanille und etwas Patchouli .
Sage Machado – Jade-PÖ : klassischer, orientalischer Duft. Blutorange, Tuberose, Jasmin, Eichenmoos, Vanille, Tonka Bohne und Ambra .
Miller Harris - Fleur Oriental : blumig-orientalischer Duft. Neroli , Nelken, Rosen, Jasmin, Heliotrope, Ambra, Moschus, Vanille
L' Artisan Parfumeur - The oriental Trio : Ambre Extreme, Patchouli Patch , Passage d´Enfer (Weihrauch + Moschus)
Oder auch Vanille-Tonka von Partricia de Nicolai, Habitana von Molinard , Sacré von Caron und und und …
Für die Duft-Schleckermäuler in Anlehnung an orientalisches Naschwerk.
Achtung: Der Name ist Programm! …sehr süß, sehr klebrig.
Montale Paris - Sweet Oriental Dream : weiße Mandeln, etwas Vanille, Rosen
Montale Paris – Amandes Orientales : leicht geröstete weiße Mandeln und Bourbon Vanille
Loukhoum – Keiko Mecheri : Konfitüre aus Rosenblättern, schwarze Datteln, weiße Mandeln, Vanille, Hölzer, Moschus
Rahät Loukoum * - Serge Lutens Les Salons du Palais Royal Shiseido (also leider „ Exclusive Range“) : Rosen, Kirschen, weiße Mandeln, heller Honig, Moschus,Vanille
Und daran lehnen sich diese wunderbaren Parfums an:
Lokum
(von Carlchen)  … ist ein Fruchtkonfekt bestehend aus verschiedenen Früchten, Nüssen und Kernen welches
schon seit Jahrhunderten in der Türkei und anderen Mittelmeerländern hergestellt wird.
Den Gesandten am osmanischen Hof schmeckte diese Süßigkeitso gut, dass sie es
"Turkish Delight " nannten.
Türkischer Honig ( türk. Sade Lokum ) ist eine aus Wasser, Zucker , Reismehl und Zitronenaroma zubereitete Süßware .
Lokum zählt zu den populärsten türkischen Süßigkeiten.
Außer einfachem Lokum, als Lati Lokum bekannt, gibt es noch viele andere
Lokum-Arten, die nach ihrer Zubereitung oder ihren Zutaten benannt sind, z.B.
Cifte Kavrulmu (zweimal gekochtes) Lokum und Findikl (Haselnuss-) Lokum
Orient + Kosmetik
(von Carlchen)
Vom Orient wird behauptet, er sei der Teil der Welt, in dem die Frauen ihrer Reinlichkeit am meisten Beachtung schenken. Der häufige Gebrauch des Bades, von Düften und allem, was zum Glätten und Verschönern der Haut und Bewahren all ihrer Reize dient, beansprucht ihre ständige Aufmerksamkeit. Hier sind als Beispiel einige Rezepte eines einheimischen Parfumeurs für Kosmetika, die zum Teil auch kurios erscheinen.
Ein Kosmetikum, das man zum Schwärzen der Augenlider verwendet, wird auf folgende Weise hergestellt : Man entfernt das Innere einer Zitrone, füllt sie mit Graphit und gebranntem Kupfer und legt sie aufs Feuer, bis sie verkohlt ist. Dann zerstößt man sie in einem Mörser zusammen mit Koralle, Sandelholz, Perlen, dem Flügel einer Fledermaus und einem Stückchen Chamäleon, nachdem das Ganze zu Schlacke verbrannt und in noch heißem Zustand mit Rosenwasser angefeuchtet worden war.
Ein Batikha genannter Puder für den Teint, den man in allen Harems zum Bleichen der Haut benutzte, wird so zubereitet: Man zerstößt in einem Mörser die Schalen einiger Muscheln, Borax, Reis, weißen Marmor, Kristall, Tomate, Zitronen, Eier und Helbas (ein bitterer Same), vermischt dies mit dem Mehl von Bohnen, Kichererbsen und Linsen und füllt alles in eine Melone, indem man es mit dem Fruchtfleisch vermengt. Die Melone wird dann bis zum völligen Ausdörren der Sonne ausgesetzt und zu einem feinen Pulver zermahlen.
Bauchtanz
(von Lavendelhexe)
 Wenn wir bei Orient sind, denken wohl viele auch an den Orientalischen Tanz, bei uns meist Bauchtanz genannt. Dieser Begriff ist ein bisschen irreführend, denn natürlich tanzt man nicht nur mit dem Bauch. Die Orient-Reisenden des 18 und 19. Jahrhunderts brachten Berichte über den “Danse du ventre” mit. Zu viktorianischen Zeiten, als hier die Frauen fest verschnürt waren und kaum atmen konnten, bewegten sich die Tänzerinnen im Orient frei und ungezwungen. Sogar mit dem Bauch konnten sie zauberhafte wellenartige Bewegungen machen.
Schon auf alten ägyptischen Grabmalereien sind Tänzerinnen und Musikerinnen zu sehen. Getanzt wurde also schon immer. Allerdings sind Musik und Tanz einem ständigen Wandel unterworfen. Was wir heute als Bauchtanz sehen, hat nichts mehr mit dem Tanz zu Pharaos Zeiten zu tun. In die westliche Welt kam der Tanz mit den großen Weltausstellungen 1889 in Paris und 1893 in Chicago - beide Ausstellungen zeigten u. a. ein algerisches Dorf inklusive Tänzerinnen. Aus den Reiseerzählungen z. B. von G. Flaubert, war der Tanz schon als “lüstern und wild” berüchtigt. Nun, die Lüsternheit lag wohl an Flaubert, der verlangte, dass die Tänzerin Kutchuk Hanem nackt vor ihm tanzen sollte. Anfang des 20. Jahrhunderts dann wurde der Tanz auf die Bühnen von Varietés und Theatern gebracht. Oft von westlichen Frauen, die entweder eine Geldquelle witterten oder einfach fasziniert von diesem Tanz waren. In Ägypten wurde in den späten 20er Jahren das erste Cabarét gegründet. Und natürlich wurde dort auch der Tanz auf der Bühne gezeigt. Der Tanzstil änderte sich sehr, denn eine Bühne hat Raum, den man nutzen muß. Wurde vorher viel auf der Stelle getanzt, kamen nun raumgreifende Schritte - teilweise dem Ballett entlehnt - dazu. Seither können wir die Entwicklung des Tanzes auch auf Film sehen. Die ägyptische Filmindustrie war in den 30er - 70er Jahren sehr erfolgreich und fast kein Film verzichtete auf Tanzszenen. Heutige Tänzerinnen fangen an zu schwärmen, wenn die Sprache auf Größen wie Samia Gamal kommt. In den 70er Jahren dann öffneten die ersten Tanzstudios in Deutschland. Amerikanerinnen waren bei uns die Wegbereiter dafür. Inzwischen kann man in fast jeder Stadt einen Kurs finden - sei es in einem Studio, Verein oder der Volkshochschule.
Noch immer faszinieren die weichen, weiblichen Bewegungen, die kraftvollen Hüftschwünge und die ekstatischen Shimmys. Was viele Frauen auch anzieht: es gibt kein Schönheitsideal bei diesem Tanz, keine Altersbeschränkung. Jede Frau kann ihn lernen und Freude daran haben.
Von Seifen und Bräuchen, im Orient und anderswo
(von Lemonmyrtle)
 Seifen sind, neben vielen anderen - vor allem duftenden – Schätzen der Kosmetik, schon immer meine Leidenschaft gewesen, viele Jahre allerdings unwissend, dass man jene kleinen, feinen, duftenden und zugleich pflegende Schaumblasen produzierenden Stückchen auch selbst machen kann. Keine irgendwie besonders schön duftende oder anzuschauende Seife war vor meinem Sammlergriff sicher. Gab's einen neuen tollen Duft, mussten auch gleich die passenden Produkte für Wanne, Dusche und Handwaschbecken herbei.
Bis ich Mitte der 90er Jahre zum ersten Mal mit der amerikanischen Tradition des Seifensiedens geradezu kollidierte und mir bei der Gelegenheit den unheilbaren Virus einfing …………… ach, wenn ich an jene Monate des Entdeckens, der Misserfolge, der Gewöhnung an die Fortbewegung der Krebse, zwei vor, einen zurück, denke wird mir schon ein wenig wehmütig und manchmal krieg ich auch so etwas wie Heimweh nach der so ganz anderen unkomplizierten Mentalität der Amerikaner, dies „leben und leben lassen“ dabei dennoch an einem Strang ziehend weder die eigenen noch die gemeinsamen Interessen aus dem Blickwinkel verlierend, hat so viel Charme, dass einem das Wort Konkurrenzkampf gar nicht erst in den Sinn kommt. Klar, ohne diesen gibt's keine Marktwirtschaft, doch man kann ihn so oder so praktizieren, gerade zwischen den kleinen Familienbetrieben ist Fairness untereinander oberstes Gebot.
Aber eigentlich wollte ich ja von der Beautycafé-Seife berichten. Ein klares Voting gab's für die Kaffee-Variante, neben der viel gefragten Erdbeerseife. Erdbeerseife stieß auf meine Weigerung, Beerendüfte liegen, im Gegensatz zu vielen anderen Früchten, nur sehr bedingt auf meiner Geschmackslinie.
Also gab's ne Kaffeeseife und weil sie nicht nur in der Küche - zur Eliminierung unliebsamer Gerüche - zum Einsatz kommen, sondern neben dem pflegenden Element auch noch einen exotischen Duft hinterlassen sollte, kamen mir die arabischen Kaffeevarianten in den Sinn, dort wird er ja mit vielerlei Gewürzen veredelt, Kardamom, Zimt, Schokolade und viel, viel braunem Zucker. Den hab ich allerdings der einfacheren Verarbeitung wegen vernachlässigt und bitte um Verständnis, eine Seife mit Karamellstückchen wär ja nicht unbedingt der Hit …. oder?
Was lag näher, als sie Café arabe zu nennen?
Wem sie gefällt und wer sie nachsieden möchte, hier das Rezept:
Wem sie gefällt und wer sie nachsieden möchte, hier das Rezept:
28,0% Kakaobutter,
28,7% Palmkernöl,
15,2% Macadamianußöl
14,0% Maracujasamenöl
07,8% Rizinusöl
06,2% Distelöl
sehr, sehr starker Mocca mit Aqua dest. gekocht (ich nahm etwas weniger als 250 g Kaffeepulver).
Auf die benutzte Fettmenge ausgerichtet 6% (in Gramm gerechnet) ÄÖ und PÖ in Kombination.
ÄÖs: Cinnamomum zeylanicum, Elettaria cardamomum
PÖs: Chocolate-Vanille und einen kleinen Schuß Arabian Spice.
Es ist eine hundertprozentige HP, heißt, sie wurde im Topf auf der Herdplatte gerührt bis sie das berühmte Vaseline-Stadium erreicht hatte und erst dann wurde die Duftmischung untergerührt.
Über die Entwicklungsgeschichte der Seife und ihrer unterschiedlichen Herstellungsmethoden möchte ich hier nicht eingehen, das haben andere Autoren und Wissenschaftler längst und ausführlich getan, viel besser als ich es könnte. Mein besonderer Liebling ist Georges Vigarellos „Wasser und Seife, Puder und Parfüm“. Das Buch ist außerordentlich schwer zu beschaffen und wird sehr selten in Antiquariaten zu exorbitant hohen Preisen gehandelt. Dem Vernehmen nach plant ein kleiner Verlag ein Reprint, dessen Erscheinungstermin allerdings noch nicht benannt werden kann, offensichtlich gibt es noch Schwierigkeiten mit der Abklärung der Rechte
Handgesiedete Seifen sind Objekte für jene Menschen, die mit offenen Sinnen das Unverwechselbare suchen, den Duft, das Hautgefühl und auch das optische Spektrum. Es sind Individualisten, die sich mit sicherem Geschmack und der Kenntnis ihrer ureigensten Bedürfnisse und Wünsche mit jenen Dingen umgeben, die ihrem Qualitätsanspruch gerecht werden. Genauer gesagt, die Gourmets sind die eigentliche Käuferschicht dieses Produkts und kein Gourmet wird sich jemals an Massenware vergreifen. Was ich damit eigentlich zum Ausdruck bringen will, ist die Vergeblichkeit des drastischen Preiskampfes, der sich zurzeit sowohl in Internetshops, auf Kunstgewerbemärkten wie auch auf Auktionsplattformen abspielt. Diese Marketingstrategien zerstören den Ruf eines Produktes von hoher handwerklicher Qualität, das nie zum Massenprodukt werden kann und darf auf eine Weise, die irgendwann irreparabel sein wird. Ich gehöre selbst zu den so genannten Hobby-Siederinnen, doch wenn ich gelegentlich meine Überschüsse verkaufe, so wechsele ich kein Geld, sondern passe mich dem Preisgefüge der gewerblichen Seifensieder an, die davon leben. Ein Gebot der Fairness wie ich finde.
Zu guter letzt wünsche ich viel Freude beim Beautycafe-Seife testen und freue mich auf rege Rückmeldungen, wobei Lob ebenso erwünscht ist wie Kritik.
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