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Zum Frühling
Frische Grüße
aus der Heimat
Nachdem
wir in den letzten Newslettern nur in die Ferne geschweift sind,
bleiben wir dieses Mal zuhause. Gerade jetzt im Frühling
ist es hier doch superschön. Wir haben für Euch zusammen
gestellt, was unsere Heimat tolles zu bieten hat.
Aus
unseren Landen stammt der Hexenkult: Lavendelhexe erzählt
uns was über Walpurgisnacht, Alexx bringt
uns Hexenbräuche näher und
von Katy1234 gibt es tolle Kräuterhexentipps. Für die
moderne Hexe hat Selena eine zauberhafte Badekur
zusammengestellt.
Frische
Kräuter zieren momentan unsere Gärten. Selena erklärt
uns, wie die einzelen Kräuter wirken.
Amelie mixt aus heimischen Blütendüften
ein Parfum. Und für das leibliche Wohl ist mit tollen Frühjahrs-Rezepten
von Nini, Struppi und Kaffeetante gesorgt. Nicht wirklich gut
für die Frühjahrsdiät, aber extrem lecker ist das
süße Frühjahrsnaschwerk
von Petrus, Becsi, Nini und Felicia
Wußtest
Ihr, dass Pilates aus Deutschland stammt.
Mermaid erklärt uns die Trendsportart. Für den schlanken
Körper gibt's noch ein paar Diät-Tipps
von Peggy. Und Petrus bringt den ganz Hartgesottenen die Schrothkur
näher. Peggy will Euch die Kneipp-Wunderwaffen
für Körper, Gesundheit und Fitness von Pfarrer Kneipp
am Beispiel der 5 kneippschen Säulen näher bringen.
Ein paar Gesundheitstipps gibt es von
Struppi und Skrolan.
Für
die schöne Optik sorgen Becsi und Struppi mit feiner Kräuterkosmetik.
Und wenn wir uns dann so richtig lecker fühlen, könnten
wir uns ja auf ein paar heimliche Bräuche
mit Skrolan einlassen, mal quer durch Deutschland reisen mit Petrus'
Dialekt-Sprachführer in der Hand und virtuell bei Fröschlein
in der Rhön-Region landen ...
Und
nun viel Spaß beim Lesen!
Die fünf kneippschen Säulen
(von Peggy)
Ein
Trend, der die Erkenntnisse des alten Pfarrer Kneipp und den gesundheitsorientierten
Lifestyle verbindet, ist Kneippness: leicht integrierbar in den
Alltag, Geist und Körper verbindend. Kneippness leitet sich,
wie aus dem Wort erkennbar, von den Begriffen Wellness und Kneipp
ab. Zwar wird mit Wellness und auch mit dem verwandten Spa Positives
verbunden, doch konkret darunter vorstellen kann sich niemand
etwas. Kneippness bietet Konkretes und Faßbares. Orientiert
an den 5 Säulen von Sebastian Kneipp geht es um die Verbindung
von Genuss und Prävention, die Erweiterung der Kneipp-Philosophie
im Alltag.
Wasser
Zu Zeiten von Pfarrer Kneipp war die Heilkraft des Wassers noch
eine Glaubesfrage. heute ist wissenschaftlich belegt, dass die
Temperaturreize, die bei Wasseranwendungen der Haut vermittelt
werden ernorme positive Einflüsse auf Abwehrkräfte,
Herz-Kreislauf- und Nervensystem haben. Zudem werden die Abwehrkräfte
bestens bestärkt. Wer bei dem Wort "Kneipp-Anwendungen"
automatisch an Opa's Vierwochen-Kur denkt, ist auf dem Holzweg.
Das moderne Kneippness integriert die Kraft des Wassers in den
Alltag. Die Wirkweise wird durch regelmäßigkeit vervielfacht.
Kein besonderes Können oder teure Anschaffungen sind dafür
notwendig.
Waschungen:
Ein waschechter Kaffeeersatz ist ein ganz simples Morgenritual:
Kühles Wasser entweder mit dem Waschlappen oder für
Hartgesottene einfach nach der warmen Dusche auf dem Oberkörper
verteilen. Angefangen wird mit dem rechten Arm an der Hand, es
endet mit dem Brust- und Bauchbereich. Wer das regelmäßig
jeden Morgen macht, kann seine Erkältungsmedikamente getrost
wegwerfen. Zum besseren Entspannung vor dem Schlafengehen verhilft
eine Unterkörperwaschung.
Bäder:
Warme Vollbäder sind ein Genuß für Körper
und Seele, dennoch sollten sie nicht länger als 20 Minuten
dauern. Eine Alternative sind auch Teilbäder. Wechselbäder
stärken die Abwehrkräfte und halten fit. Dabei 5 Minuten
im warmen Wasser verweilen, 15 Sekunden im kalten und noch zweimal
wechseln. Im Winter schützen kneippsche Fußbäder
vor Erkältungen und helfen gegen Dauereisbeine: 15 Minuten
in warmen Fußbad verweilen und danach kalt abduschen. Entsprechende
Pflanzenzusätze steigern Genuß und Wirkung.
Güsse
Wie bei Waschungen werden Güsse grundsätzlich herzfern
begonnen und enden herznah. Güsse an der oberen Körperhälfte
wirken erfrischend und belebend, an der unter Körperhälfte
wirken sie entspannend. Wie bei Bädern können Voll-
oder Teilgüsse gemacht werden. Bevor es falsch verstanden
wird: Ein Guß bedeutet nicht, dass man sich einen Eimer
Wasser über den Kopf auskippt, sondern sind Threadments mit
dem Wasserstrahl.
Wickel
Wickeln sind altbewährte Mittel gegen unterschiedliche Beschwerden.
Sie können heiß und kalt sein und mit Zusätzen
wir Lehm, Quark oder Essig angewandt werden. Quarkwickeln sind
z. B. hilfreich bei Stauchungen, Zerrungen oder Gelenkentzündung.
Gegen Entzündungen helfen kühle Packungen. Mit heißen
Wickeln kann man gegen Muskelverspannungen oder Verkrampfungen
des Magen-Darm-Traktes vorgehen. Wickeln werden mit Wasser oder
der entsprechende Zutat getränkt, um die entsprechende Stelle
gewickelt und isoliert durch ein Handtusch oder eine Decke. 20
Minuten reichen aus. Danach ruhen.
Sauna
Der Heiß-Kalt-Wechsel ist der Kernbestandteil des Saunierens.
Es ist aber auch die extremste Form. Für Gesundheit und Wohlbefinden
ist die Sauna bestens. Die Temperaturunterschiede sind Hochleistungstraining
für die Gefäße. Die Wärme erweitert neben
den Blutgefäßen auch die Bronchien, das Schwitzen entschlackt.
Wichtig nach jedem Saunagang ist die gründliche und ausgiebige
Abkühlung in Form eines Vollgußes. Nach dem Saunen
das Trinken nicht vergessen, da wir bis zu 1 Liter Wasser oder
mehr ausschwitzen können.
Trinken.
Wasser ist und bleibt das Lebensmittel Nr. 1. Eine tägliche
Wasseraufnahme von zwei bis drei Litern gilt als absolut empfehlenswert.
Ernährung
Es
ist schon eine seltsame Erscheinung unserer Zeit, dass wir mehr
über unseren Körper und auch die Ernährung wissen
als je zuvor, uns aber dennoch vielfach schlecht und unausgewogen
ernähren. Zum ganzheitlichen Ansatz der Kneippness gehören
auch Gedanken zur Ernährung. Es dabei geht nicht um Diät
oder Askese, sondern um genussvolle gesunde und ausgewogene Ernährung.
Dabei ist übrigens nicht nur das "Was esse ich"
wichtig, sondern auch das "Wie esse ich". Hastig oder
gar im Gehen so nebenher heruntergeschlungen kann nicht gut sein.
Zum Essen sollte Zeit und Muße gehören.
Zur
Kneippschen Kost gehören all die Dinge, die wir ja sowieso
schon aus Brigitte-Diät und Co. kennen. Aber Kneipp war zuerst
da ...
- einfache, vollwertige Kost
- Brot aus vollem Korn
- Bevorzugung von Pflanzlichen Produkten
- Einschränkung von Salz und Süßigkeiten
- mehr Frischkost
- bei aller Mäßigkeit kein Fanatismus
Wichtig
ist, dass der Körper kontant Brennstoff bekommt und dass
er nicht überlastet wird. Also besser öfter mal eine
kleine Mahlzeit als sich zweimal am Tag vollstopfen. Wer gut schlafen
will, sollte nicht allzu spät dinieren. Kneipp gestattet
übrigens auch durchaus mal ein Gläschen Wein. Vorzugsweise
sollte man aber Wasser trinken. Wer sich unter Berücksichtigung
seiner Vorlieben und Abneigungen nach den wenigen Grundsätzen
richtet und immer für eine Abwechslung auf dem Speiseplan
sorgt, kann sicher sein, sich gesund zu ernähren.
Heilpflanzen
Der
Kräuterpfaffe des 19. Jahrhunderts hat uraltes Wissen, über
das schon Hippokrates verfügte und mit dem die berühmtem
Benediktinischen Kräutergärten entstanden, wieder ausgegraben
und gepaart mit neuen Erkenntnissen salonfähig gemacht. Heute
sind Kneippsche Kräuterpräperate geradezu hip.
Für
den Hausgebrauch
Für jedes Wehwehchen ist mindestens ein Kraut gewachsen.
Bei einer Entwässerungskur helfen Brennessel oder Birkenblätter.
Bei Völlegefühl wirken Wachloder und Rosmarin Wunder.
Hier ist besonders der Rosmarinwein zu empfehlen: 1 Liter Rotwein
und 20g getrocknetes oder frisches Rosmarin vermischen, 4 Tage
ziehen lassen und abseihen. Zudem wirkt Rosmarin auch entkrampfend
auf Magen und Darm . In Bädern wirkt es anregend, Melisse
dagegen entspannend, Baldriam geradezu einschläfernd. Kamille
wirkt bei fast allen Beschwerden: beruhigend für den Magen,
lindernd bei Hautleiden, und ist entzündungshemmend in den
Atemwegen. Arnika wirkt super bei Sportverletzungen, aber auch
bei Spannungsgefühl und bei Blutergüssen, da es abschwellend
und heilend, aber auch durchblutungsfördernd wirkt. Bei Erkältungen
helfen Spitzwegerich und Thymian, bei Fieber Holunder und Lindenblüten.
Für die Atemwege ist Eukalyptus gut.
Kräuter
können wir vielfältigester Form zu uns nehmen. In der
Küche entfalten sie einen aromatischen Geschmack und zeigen
subtil ihre Wirkweise. Als Tees können sie getrocknet mit
heißem Wasser übergossen und dann mit Honig gesüßt
genossen werden. In Tinkturen und Salben verarbeitet freut sich
die Haut über das eine oder andere Kräutchen. Als Bäder
oder als Dampfbad sind Kräuter auch nicht zu verachten.
Die
Wirkung von Arzneipräparaten unterscheidet sich übrigens
aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung ganz grundsätzlich
von der Wirkung synthetischer Medikamente. Bei diesen geht es
meist in erster Linie um die Verwendung eins einzelnen Wirkstoffes.
Viele Planzenmittel verfügen aber oft über eine ganze
Bandbreite an Wirkungen und können in der Regel bei unterschiedlichen
Beschwerden eingesetzt werden. Gerade auch in der Kombination
mit anderen Pflanzenmitteln entfalten sie oft großte Wirksamkeit.
Bewegung
Keinen
Bock mehr auf Tae-Bo, Spinning oder irgendeine andere Trendsport-Art?
Macht nichts! Es ist nämlich keineswegs entscheidend, welche
Sportart man ausübt, sondern nur dass man sich mit Regelmäßigkeit
und Spaß bewegt. Kneippness integriert deshalb alle Arten
der Bewegung in sein Wellnesskonzept. Hält man den Körper
ruhig, wird der gesamte Organismus geschwächt. Sanfter Sport
hingegen ist der ideale Krankheitvorbeuger auch bei Problemen
mit Bandscheiben, Wirbelsäule und Gelenken. Als "Nebeneffekt"
macht Sport schlank, straff und gelenkig. Nach den Lehren von
Kneipp sollte mal den Körper dreimal pro Woche richtig in
Schwung bringen und mindestens einmal täglich schwitzen.
Fit4Fun propagiert übrigens auch nichts anderes. Wichtig
ist, dass es Spaß macht, damit die Motivation nicht verloren
geht.
Sport
sollte den ganzen Körper beanspruchen. Optimal geschieht
das bei Sportarten wie Schwimmen, Laufen, Radfahren und NordicWalking.
Aber auch Tanzen und Gymnastik dienen dem Ziel, sich kräftig
auszupowern. Als Faustregel gilt: Puls nicht schneller als 170
minus Lebensalter. Blutdruck nicht höher als 200/100 mm.
Die Atmung sollte nur so heftig sein, dass man sich gerade noch
unterhalten kann. Auf die Regelmäßigkeit kommt es an:
Drei bis fünfmal die Woche jeweils 20 Minuten bringt erheblich
mehr als einaml eine Stunde. Ausdauersportarten wie Laufen oder
Schwimmen tun Kreislauf und Stoffwechsel gut, Kraftsport wie Gymnastik
oder Fitness-Studio stärken die Muskeln. Koordinationssportarten
wie Tanz oder Squash sind gut für die Geschmeidigkeit des
Körpers und lockere Bewegungsabläufe.
Besonders
positive Auswirkungen haben Sportarten, die an der freien Luaft
stattfinden wie Walking, Radfahren oder Joggen. Walking schont
die Gelenke und ist ideal für Herz und Kreislauf. Inlineskaten
bietet sogar eine Dreifachwirkung: Wer rollt, gewinnt Kraft, Koordination
und Ausdauer. Weil viele unserer Muskeln einen natürlichen
Hang haben, sich zu verkürzen, müssen sie regelmäßig
gedehnt werden. Stretching oder auch Pilates sind hier richtig.
Sie machen beweglich, entspannen Muskeln und Seele und lassen
sich bequem zuhause vor dem Fernseher praktizieren.
Wie
man sieht: Möglichkeiten, sich regelmäßig zu bewegen,
gibt es genug. Das Problem ist meisten nicht "Welcher Sport?"
sondern "Wie kann ich mich aufraffen?". Sport macht
nur dann Sinn, wenn er Spaß macht - wer seinen Sport gefunden
hat, wird auch keine Motivationsprobleme haben.
Lebensgestaltung

Ein
paar einfache Grundregeln helfen uns den Gedanken umzusetzen.
- Auf den Körper hören und darauf reagieren, was er
verlangt.
- Die richtige Mischung aus Ruhe und Aktivität macht's.
- Abschalten lernen. Das gilt nicht nur für den Fernseher
...
- Zeit nehmen, seine eigenen Einstellungen zu überprüfen
und seine Grenzen zu erkennen
Als
Hilfestellung gibt es verschiedene Entspannungstechniken:
Jeder kennt sich selbst am besten und weiß, welche Entspannung
ihm am besten hilft. Ob es nun ein Bad ist, ein Buch oder ein
Spaziergang. Vielleicht helfen aber auch konkrete Entspannungstechniken:
Atemtechnik: Ganz langsam durch die Nase Luft holen und den Atem
tief in den Bauch strömen lassen. Mit der Hand auf dem Bauch
sollte man den Atem spüren. Mehrfach wiederholen und dabei
entspannen.
Progressive Muskelentspannung: Ein guter Weg, um den Körper
kennen zu lernen und sich dabei zu spüren. Das Prinzip ist
einfach. Nacheinander ganz bewußt und langsam jeden Muskel
des Körpers anspannen und dann wieder entspannen. Eine gute
Technik, um schnell zu entspannen.
Die
Kneippsche Philosophie und damit Kneippness bietet vielfältige
Ansätze, aus dem Stresskreislauf auszubrechen und zu Ruhe
und Gelassenheit zu finden..
 
Gesund leben
mit Kneipp |
 
Natürlich gesund
mit Kneipp |
Gegen alles ist ein Kraut gewachsen!
(von Selena)
Salbei
ein Tonikum aus Salbei hilft gegen Erkältungen, Fieber, Epilepsie, Cholera, Verstopfung. Seine schweißtreibende Wirkung kräftigt und stärkt den Kreislauf in der heißen Jahreszeit. ... Salbeitee wird z.B. bei Depressionen, Anämie, Examensstress, Menstrutionsbeschwerden, Fieber, Rheuma, Migräne getrunken. Zum Reinigen von Räumen eignet sich eine Räucherung mit Salbei wunderbar. Wem das Kraut allein nicht angenehm, kann es noch mit Weihrauch und / oder Myrrhe mischen. Versetzt man Salbeitee mit Honig und Essig erhält man ein gutes Mittel gegen Zahnfleischbluten und Schleimhautentzündungen im Rachenraum, gegen Nervosität und Durchfall. Der Salbeitee an sich ist ein gutes Gurgelmittel gegen Halsweh und als Auflage eignet er sich gegen eiternde Wunden und Geschwüre.
Johanniskraut
stimmungsaufhellend. Damit können sogar leichte Depressionen behandelt werden. Es stärkt das Herz, reinigt die Leber, entwässert. Johannisöl ist ein bewährtes Hausmittel bei Verbrennungen, da es den Schmerz lindert und die Wundheilung fördert. Auch bei Hammoroiden lindert es als Ölauszug die Schmerzen.
Mistel
medizinisch wird die Mistel bei Epilepsie, Bluthochdruck, Ateriosklerose, Regelbeschwerden eingesetzt. Die Mistel wirkt betäubend auf das Zentralnervensystem und verlangsamt den Herzschlag. Auch in der Krebstherapie wird Mistel verwendet. Bei Männern soll sie der Impotenz entgegenwirken.
Kamille
wirkt entzündungshemmend, Dampfbäder helfen gegen Entzündungen u.a. der Nase, der Nebenhöhlen, gegen unreine Gesichtshaut, Spülungen helfen gegen Zahnschmerzen oder Entzündungen im Mund, Umschläge sind gut bei der Wundheilung.
Scharfgarbenkraut
wirkt desinfizierend, krampflösend, entzündungslindernd. In der Frauenheilkunde wird das Kraut bei Regelbeschwerden, Unterleibskrämpfen, Magen - Darm - Störungen angewandt.
Holunder
Der Holunder gilt als wichtigster Heilstrauch, schon darunter zu schlafen ist außerordentlich heilsam. Der Strauch soll allerdings dem Körper auch Kraft entziehen, was wiederum der Bildung von Krebsgeschwüren entgegenwirken soll. Gegen Bauchschmerzen hilft es den Absud einer Holunderwurzel zu trinken. Danach wird angeraten, die Wurzel allerdings an ihren Platz zurückzulegen. Holunderblüten helfen gegen Halsleiden.
Ein Schlankheitsmittel : Zwei EL zerkleinerte Holunderwurzel in einem Liter Weißwein eine halbe Stunde kochen und täglich drei Gläschen davon trinken. na ja .. wer´s halt ausprobieren will *lacht* ... Holunderblütentee hilft gegen Husten, Erkältungen, Krämpfe und Kopfschmerzen, Holundermus lindert Halsschmerzen, wenn es langsam geschluckt wird. Ein Kopfdampfbad mit den Blüten hilft gegen Ohrenschmerzen und Halsgeschwüre. Die Beeren in Milch gekocht lindern Verstopfungen, ebenso die jungen Blätter als Salat gegessen.
Hagebutte
Hagebutten spielen eine wichtige Rolle rund um die Wintersonnenwende. z.B. ist der Absud der um Juli herum gesammelten und pulverisierten Früchte ein heilsames Mittel gegen Stein und Grieß. Der Tee aus den Kernen der Hagebutte wirkt schmerzstillend und hilft bei Gallen -, Grieß -, Blasen - und Nierensteinen. Die Früchte, mit Zucker in Branntwein angesetzt, schützen vor Abmagerung und stärken die Lebenskraft. Die Schalen der Hagebutte enthalten viel Vitamin C und helfen daher bei Erkältungskrankheiten und Infektionen.
Brennessel
Die Brennnessel oder Donnernessel war eine Kultspeise der Germanen. Sie sollte am besten an einem Donnerstag gesammelt werden. Ein im Frühling genossener Salat aus den jungen Brennnesselblättern soll Kraft und Gesundheit geben. Die Samen erhöhen die Fruchtbarkeit und wirken auf die Bildung von Geschlechtshormonen. Gegen Geschwüre und Halsausschläge hilft eine Auflage von mit Salz bestreuten Brennnesselblättern. Das Einreiben mit den Blättern hilft bei Rheuma. Die Pflanze hat einen hohen Eisengehalt, reinigt das Blut und bildet es neu bei Blutarmut. Kein Wunder also, dass sie als belebende Frühlingsspeise genossen wird. Die Brennnessel getrocknet in Wasser und Essig gekocht gibt ein gutes Haarwasser, welches den Haarboden kräftigt und den Haarwuchs fördert.
 
Kräuter und Gewürze
aus dem eigenen Garten
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Wilde Kräuter,
Edle Rezepte |
Das Hexentum
(von Selena)
Das Hexentum ist eine Naturreligion. Hexen glauben nicht an einen allmächtigen Gott, der über alles bestimmt sondern daran, dass alles auf dieser Welt die Materialisierung von Energie ist, die "göttlichen" Ursprungs ist. So trägt alles und jeder seine "Götter" in sich.
Das wertvollste und heiligste in diesem Glauben ist das Leben.
Es gilt, alles Lebendige, Menschen, Tiere Natur zu schützen und zu bewahren. Keine Hexe würde einem Wesen etwas zu leide tun.
Die Götter die Hexen ehren sind keine speziellen Personen, wie das in anderen Religionen der Fall ist.
Frühjahrsputz mit Kräuterkosmetik Kräuterhexen-Tipps
Tipps zum Sammeln und Trocknen:
(von Katy1234)
Am wirkungsvollsten sollen bei Vollmond gesammelte Kräuter sein.
An die Umwelt denken und nihct so viele Pflanzen nehmen.
Zum Trockenen die Kräuter zu Bündeln binden und vor Feuchtigkeit geschützt aufhängen.
Bevor man die Kräuter verwendet, sollte man sie ausgebreitet für etwa 10 – 15 Minuten bei 50 Grad in den Backofen legen und die Türe offen lassen (Wichtig !)
Getrocknete Kräuter vorsichtig von den Stängeln rubbeln und zwischen den Fingern fein zerreiben.
Dillwickel für einen flachen Bauch
(von Katy1234)
3-4 Stiele Dillkraut mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, eine Weile ziehen lassen. Ein Baumwollhandtuch in den Sud tauchen, auf den Bauch legen und ein trockenes handtuch darüber legen. 20-30 Minuten anwenden
Rosmarinbad
(von Katy1234)
Soll belebend wirken.
Mehrere Rosmarinzweige in ein Tuch binden und insWasser geben Dazu ca. 4 TL Honig geben.
 
Das Buch der Magie |
  Hexenkosmetik |
Löwenzahn-Gesichts-Maske
(von Struppi)
Zutaten:
1 große handvoll frische geöffnete Löwenzahn-Blüten
2 Tassen Wasser
Rezept:
Man läßt die Löwenzahnblüten im Wasser 15 Minuten lang sieden und läßt abkühlen, bis die Mischung lauwarm ist. Man seiht ab und trägt die Flüssigkeit auf das Gesicht auf. Man läßt sie antrocknen und wäscht mit lauwarmem Wasser ab.
Die Maske klärt und glättet die Haut.
Sommersprossen-Öl
(von Struppi)
Zutaten:
4 mittelgroße saftige Löwenzahn-Blätter
5 Eßlöffel Rizinusöl
Rezept:
Man wäscht die Löwenzahnblätter, schneidet sie klein und gibt sie zusammen mit dem Rizinusöl in einen kleinen Topf. Man erhitzt im Wasserbad läßt das Wasser 10 Minuten sieden. Danach läßt man noch 3 Stunden ohne Erwärmung stehen und seiht dann ab.
Dieses Öl bleicht und entfernt hartnäckige Sommersprossen, braune Altersflecken und kleine Leberflecken.
Marzipan-Peeling-Maske
(Rezept von Becsi)
1 Tl Haferflocken und 1 Tl Aprikosenkerne (ich hab sie in der Bioabteilung eines Supermarktes gefunden, es gehen auch Mandelkerne) in der Kaffemühle fein mahlen. Dazu 3 Tl Milchpulver mischen, sowie 1 Tl Kaolin (weisse Tonerde).
Die Hälfte der Masse ist eine Portion. Das Pulver wird mit 2 Tl Wasser oder Hydrolat der Wahl (ich hab Orangenblütenwasser genommen) angerührt und auf das gereinigte Gesicht ausmassiert. Wer will, kann das ganze 5 Minuten einwirken lassen.
Aber Vorsicht: nach 10 Minuten wird der Brei recht hart. Also besser vorher abwaschen - fertig. Meine Haut hat sich hinterher sehr schön glatt angefühlt. Cremen muss man natürlich trotzdem. Empfindliche Menschen sollten vorher besser an einer unverfänglichen Stelle testen. Die Masse duftet verführerisch nach Marzipan.
Auch Hexen mögen Pflege
(von Selena)
Basisrezept für Ölbäder
80 ml Olivenöl oder anderes
10 ml Mulsifan oder anderer Emulgtor (z.B. Fluidlecithin)
10 ml ätherische Öle
Dieses Öl von (100 ml) ist ausreichend für ca. 5-6 Vollbäder. Das Basisrezept ist jeweils abwandelbar. Also die obrige Mischung ist erst mal die Grundmischung. Nachfolgendes wird je nach Bedarf beigemischt. Auf ein Vollbad sollten nicht mehr als 10 Tropfen ätherisches Öl genommen werden.
Also bei 5-6 Bädern entsprechend umrechnen. Beruhigungsbad
25 Tropfen Lavendelöl
25 Tropfen Melissenöl
Erkältungsbad
zu gleichen Teilen
- Eukalyptusöl
- Fichtennadelöl
- Thymianöl
- Rosmarinöl
- Pfefferminzöl
Entspannungsbad
zu gleichen Teilen folgende Öle: (bei diesen Ölen nicht mehr als insgesamt 30 Tropfen auf 100 ml Basis zu nehmen, da eine höhere Dosierung zu Atemnot führen kann.)
- Eukalyptusöl
- Rosmarinöl
- Kampferöl
Liebesbad
100 ml Basismischung und
6 Tropfen Sandelholzöl
3 Tropfen Ylang-Ylang
1 Tropfen Jasminöl
Bad gegen den Trennungsschmerz
6 Tr. Muskatellersalbei
2 Tr. Bergamotte
2 Tr. Ylang-Ylang
Natürlich gesund: Bierlikör gegen Schlaflosigkeit:
(von Struppi)
Zutaten:
2 l Starkbier (Bockbier)
750 g Zucker
2 Vanillestangen
1 1/4 l Gin oder anderer Schnaps (mind. 37% Alkohol)
Rezept:
Man kocht das Bier mit dem Zucker und den Vanillestangen auf. Man läßt mindestens 15 Minuten köcheln und gibt anschließend den Schnaps dazu.
Dieser Likör hat nach drei Monaten sein bestes Aroma, aber meistens hält er nicht so lange, da er sehr gut schmeckt und als Aperitif gut gekühlt wirklich eine Köstlichkeit ist.
Auch bei Magenverstimmung ist er gut geeignet.
Akne-Tee:
(von Struppi)
Zutaten:
1 Teil Brennesselkraut
1 Teil Ackerschachtelhalm
1 Teil Queckenwurzel
Rezept:
Man übergießt 2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser, läßt 10 Minuten ziehen und seiht ab.
Anwendung: 3 mal täglich 1 Tasse
Kräuterkissen für einen erholsamen Schlaf:
(von Skrolan)
20gr. Melisse
20gr. Lavendel
10gr. Pfefferminz
10gr. Salbei
10gr. Orangenblüten
10gr. Anis (gem.)
10gr. Rosenblüten
10gr. Fenchel (gem.)
10gr. Thymian
Frühjahrsleckereien
Crostini mit Bärlauchbutter
(von Nini)
Zutaten (für 12 Stk.)
230 g Bärlauch, 100 g weiche Butter, Salz, Pfeffer, Schale von 1/2 abgeriebener Zitrone, 12 Scheiben Baguettebrot
Zubereitung
Den Bärlauch waschen und trocknen. Zwei Blätter beiseite legen. Den restlichen Bärlauch fein schneiden.
Den Backofengrill vorheizen.
Die Butter mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale schaumig rühren. Den fein geschnittenen Bärlauch daruntermischen. Die Bärlauchbutter auf die Brotscheiben verteilen.
Crostini unter dem Grill für 5-7 Minuten überbacken. Die beiseite gelegten Bärlauchblätter in feine Streifen schneiden und über die Crostini streuen. Heiss servieren.
Bärlauch-Frittata
(von Nini)
Zutaten (für 4 Portionen)
1 grosse Kartoffel, 1 Schalotte, 2 Esslöffel Olivenöl, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 6 Eier, 3 Esslöffel Mineralwasser, 8 grosse Bärlauchblätter, wenig Olivenöl
Zubereitung
Die Kartoffel schälen und in 1 cm grosse Würfel schneiden. Die Schalotte fein hacken. Beides im Öl unter mehrmaligem Wenden goldgelb braten, bis die Kartoffeln gar sind. Würzen.
Die Eier mit dem Mineralwasser verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vier Bärlauchblätter in feine Streifen schneiden und hinzufügen. Zu den Kartoffeln giessen und bei kleiner Hitze stocken lassen.
Die restlichen Bärlauchblätter mit etwas Öl bepinseln und unter dem Grill oder in der Bratpfanne knusprig braten. Vor dem Servieren über die Frittata streuen.
Tipps
Als Variante können mit den Bärlauchblättern dünne Schinkenstreifen gebraten werden.
Bärlauch-Pesto
(von Nini)
Zutaten:
50 g Bärlauch, 2 Esslöffel Pinienkerne (20 g), 2 geschälte und geviertelte Knoblauchzehen, gut 0.5 dl kaltgepresstes Olivenöl (oder Bärlauchöl), wenig Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 50 g frisch geriebener Parmesan oder Sbrinz
Zubereitung
Den Bärlauch waschen, trocknen und grob zerzupfen. Mit den Pinienkernen, dem Knoblauch, Öl, Salz und Pfeffer fein pürieren. Den Parmesan oder Sbrinz daruntermischen. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipps
Der Pesto ist, ohne Käse und Knoblauch zubereitet, in einem gut verschlossenem Glas (mit 1 cm Oel bedeckt) für 1 Jahr haltbar. Bärlauch-Pesto passt zu Pasta und als Belag für Crostini. Statt Bärlauch kann man auch Rucola verwenden.nach oben
Waldmeister-Bowle
(von Struppi)

Zutaten:
2 Flaschen Weißwein (z. B. trockener Riesling)
2 Eßlöffel Pfirsichlikör oder Zucker
2 Bund Waldmeister
1 Flasche Sekt oder Champagner
Rezept:
Man gibt eine Flasche ungekühlten Weißwein mit dem Likör oder Zucker in ein Gefäß, bindet den bereits angewelkten Waldmeister an den Stielen zusammen und hängt ihn in dieses Gefäß.
Man läßt 30 Minuten ziehen und nimmt den Waldmeister wieder heraus. Man gibt nun die andere Flasche Weißwein und den Sekt oder Champagner (beide eiskalt) dazu und garniert nach Belieben mit frischem Waldmeister. Die Bowle wird sofort serviert.
Wenn kein frischer Waldmeister verfügbar ist, kann man auch einige Eßlöffel Waldmeister-Sirup verwenden (in diesem Fall aber Zucker bzw. Likör weglassen).
Waldmeister-Likör
(von Struppi)
Zutaten:
60 g Waldmeister
0,5 l Wasser
300 g Zucker
100 ml Alkohol (90%)
700 ml Wodka
Rezept:
Man bündelt den Waldmeister mit Schnur, hängt ihn in das Wasser, läßt das abgedeckte Gefäß über Nacht stehen, gibt den Zucker dazu, kocht kurz auf, nimmt den Waldmeister heraus, kocht die Lösung solange, bis sie zur Hälfte eingedampft ist. Sobald die Mischung abgekühlt ist, gibt man den Alkohol dazu, füllt in eine Flasche, die fast voll gefüllt sein muß, ab und läßt unter gelegentlichem Schütteln in der Sonne 4 Wochen lang stehen. Anschließend wird mit Wodka verdünnt.
Haltbarkeit ca. 6 Monate.
Holunderblüten-Gelee
(von Kaffeetante)
Hier das Rezept:
15-20 Holunderblüten
750ml ungesüßten Apfelsaft
1kg Gelierzucker2
2-3 Eßl. Zitronensaft
Blüten gut ausschütteln(möglichst nicht waschen)
Dann mit den Stielansätzen nach oben,in eine große schüssel geben und mit dem Saft übergießen.
Alles 24 Std abgedeckt ziehen lassen.
Danach die Blüten entfernen und den Saft durch ein feines Sieb filtern.
- Bis hierhin sieht das ganze wie Schmutzwasser aus, aber der Duft ist schon vielversprechend-
Jetzt den Saft und den Zitronensaft nach Packungsanleitung weiter zu Gelee verarbeiten.
Ein Traum von Gelee, der einfach nur nach Frühsommerlicher Frische schmeckt und duftet.
Von wegen Frühjahrsdiät!
Erdbeer-Marzipan-Knödel
(Rezept von Becsi)
Pro Person:
2-3 Erdbeeren (je nach Appetit auch mehr)
ca. 50g Marzipan
Kouvertüre nach Bedarf
ev. gehackte Nüsse
Die Erdbeeren waschen, den grünen Teil entfernen, gut trocknen lassen,. Die Marzipanmasse wird zwischen Klarsichtfolie dünn ausgerollt und in Quadrate geschnitten. Die trockenen Erdbeeren werden in je ein Stück Marzipan gewickelt. Die Ränder gut andrücken. Dann werden die Beeren in Schokosoße getunkt. Eventuell noch in gehackte Nüsse tunken. Trocknen lassen (oder auch nicht ) - fertig!
Wer will, kann die Erdbeerknödel auch halbieren und auf Fruchtmus anrichten, ect.
Dieses Dessert hab ich mal in einem Restaurant bestellt und mir warme Obstknödel erwartet - ein Irrtum, der meinen Koch- und Esshorizont wieder mal erweiteret hat.
Rhabarberkuchen mit Baiser-Türmchen
(Rezept von Petrus)
Zutaten:
Für den Teig: 200g Mehl, 40 g Kokosflocken, 1 Ei, 120 g Butter, 40 g brauner Farinzucker
Für den Belag: 1 kg Rhabarber, 4 EL Zucker, 1/8 l Wasser
Für den Guss: 4 Eier, 80 g Zucker, 3 EL Grieß, 1 TL Zimt, 100 g saure Sahne
Für die Baiser-Türmchen: 1 Eiweiß, 50 g Puderzucker 2 El gemahlene Haselnüsse, 1 Msp. Gemahlene Nelken
Zubereitung:
Aus Mehl, Butter, braunem Zucker und Eier rasch einen Mürbeteig kneten. Eine gute Stunde als Kugel im Kühlschrank ruhen lassen. Zwischenzeitlich den Rhabarber für den Belag schälen, in drei Zentimeter lange Stücke schneiden und mit Zucker und Wasser bissfest dünsten. Nach dem Erkalten in einem Sieb abtropfen lassen.
Den kalten Mürbeteig ausrollen und eine gebutterte Springform von 24 Zentimeter damit auslegen. Am Rand etwa 4 Zentimeter hochziehen. Kokosflocken in einer Pfanne hellgelb anrösten, auf den Kuchenboden verteilen. Den abgetropften Rhabarber darauf verteilen.
Für den Guss Eier trennen. Eigelb mit Zucker schaumig rühren, Grieß, Zimt und saure Sahne zugeben. Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, unter die Eigelbmasse ziehen und auf dem Rhabarber verteilen. Im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten bei 200 Grad backen.
Zwischenzeitlich das Eiweiß für die Baisertürmchen zu sehr steifem Schnee schlagen. Nach und nach Puderzucker, Haselnüsse und Nelken unter ständigem Schlagen einrieseln lassen. Mit der Baisermasse aus der glatten Tülle eines Spritzbeutels nach 30 Minuten Backzeit kleine Baisertupfen auf den Kuchen spritzen, bis die Oberfläche ganz bedeckt ist und noch weitere 10 Minuten backen.
Karibischer Erdbeer-Drink
(Rezept von Nini)
Super fruchtig mit frischer Mango und Limettensaft
Zutaten für 4 Gläser à 250 ml:
280 g Erdbeeren, 1 Mango, 400 ml Orangensaft (am besten frisch gepresst), 4 EL Limettensaft, nach Belieben Früchte für die Deko
So geht´s:
1. Erdbeeren waschen, putzen, klein schneiden. Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern schneiden, grob würfeln.
2. Früchte mit dem elektrischen Schneidestab pürieren. Orangen- und Limettensaft unterrühren, kalt stellen.
3. Erdbeer-Drink mit Eiswürfeln servieren, nach Belieben mit Früchten garnieren.
Pro Glas: 150 kcal, 1 g Fett
Zubereitung: 10 Minuten
ERDBEER-TÖRTCHEN
(Rezept von Nini)
Zutaten für 8 Stück:
4 Eigelb (M), 100 g Zucker, 1 TL abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt), Salz, 30 g Butter, 3 Eiweiß (M) 80 g Mehl, 30 g Speisestärke, 400 g Erdbeeren, 300 g Sahne, 50 g Puderzucker, 2 EL Orangen- oder Pfirsichlikör
So geht´s:
1. Backofen auf 220 Grad vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. 16 Kreise (à ca. 8 cm Durchmesser) aufzeichnen.
2. Eigelb mit 25 g Zucker, Zitronenschale und 1 Prise Salz cremig aufschlagen. Butter in einem kleinen Topf zerlassen.
3. Eiweiß steif schlagen, dabei den restlichen Zucker (75 g) nach und nach einrieseln lassen.
4. Mehl und Speisestärke auf die Eigelbcreme sieben und mit dem Eischnee und der flüssigen Butter vorsichtig unterziehen.
5. Je 1 bis 2 EL Biskuitteig auf den vorgezeichneten Kreisen auf dem Backpapier verteilen. Im Ofen in ca. 8 Minuten hellbraun backen. Vom Backpapier lösen und abkühlen lassen.
6. Erdbeeren waschen und putzen. 200 g Erdbeeren beiseite legen. Restliche Erdbeeren pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Sahne mit 40 g Puderzucker steif schlagen, Erdbeerpüree unterheben.
7. Erdbeersahne auf 8 Biskuittalern verteilen, restliche Biskuits darauf legen.
8. Erdbeertörtchen auf Teller setzen. Restliche Erdbeeren längs in Scheiben schneiden, um die Biskuits legen und mit Likör beträufeln. Biskuits und Erdbeerscheibchen nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Pro Stück: 335 kcal, 20 g Fett
Steirischer Tiramisu
(Rezept von Felicia)
Zutaten
0,25 l Schlag
1 Päckchen Sahnesteif
500g Apfelmus
Biskotten
Zubereitung
Den Schlag mit Sahnesteif nach Vorschrift auf dem Päckchen aufschlagen und das Apfelmus vorsichtig unterheben. Eine Auflaufform mit Biskotten auslegen und etwas Masse darauf verteilen. Biskotten darauf legen, solange bis Masse und Biskotten aufgebraucht sind. Mit Masse abschließen. Das Tiramisu am Besten über Nacht kalt stellen. Vor dem Servieren leicht mit Zimt bestreuen.
Das Frühlingsding schlechthin:
Rharbarber, Rharbarber
(von Petrus)
Nach den trüben Wintermontagen sorgt er als einer der ersten Frühlingsboten aus deutschen Landen für Erfrischung in der Küche: Rhabarber. Die heimische Saison für die rot-grünen Stangen aus dem Freiland beginnt im April. Jetzt gilt es, ihn ausreichend zu genießen, ist doch die heimische Saison für dieses leckere Stängelgemüse überaus kurz. Vielerorts wird Rhabarber am 24. Juni, dem Johannistag, das letzte Mal geschnitten. Aber man kann ihn durchaus noch bis Juli ernten, gerade weil die Saison in diesem Jahr wegen der langen Kälteperiode spät begonnen hat. Das erfrischend-säuerliche Frühgemüse kommt ausschließlich als Frischware auf den Markt.
Rhabarber gehört zu der artenreichen Familie der Knöterichgewächse. Bis vor rund 5000 Jahren gab es ihn nur als wild wachsende Pflanze. Die Rhabarberwurzel bestimmter Sorten ist seit Jahrtausenden ein bewährtes Heilmittel, vor allem in China.
Seine Qualitäten als Nahrungsmittel wurden in Deutschland erst etwa 1840 entdeckt. Das liegt zum einen sicherlich an der Tatsache, dass Rhabarberblätter auf Grund der in ihnen konzentriert enthaltenen Oxalsäure ungenießbar sind. Zum anderen auch daran, dass Süßungsmittel wie Zucker erst lange unbekannt und später zunächst nur in kleinen Mengen und dann nur den gut Betuchten zur Verfügung standen. Was also sollte an den Rhabarberstangen besonders reizen, wenn sie einfach nur sauer schmeckten?
Doch mittlerweile ist er aus der Frühlingsküche nicht mehr wegzudenken: Obwohl in der Küche wie Obst behandelt, ist Rhabarber – botanisch gesehen – ein Gemüse. Kaum zu glauben, wenn man an die fruchtigen Desserts, Kuchen und Konfitüren denkt, die sich aus ihm herstellen lassen. Sein herber Geschmack verlangt nach Ausgleich. Darum passt er gut mit süßen Früchten oder Beeren zusammen.
Zuckern sollte man erst nach dem Garen. So bleibt die volle Süßkraft des Zuckers erhalten. Neben seinem Aroma, das auch gut mit Vanille oder Zimt harmoniert, überzeugen auch der niedrige Energiegehalt von nur 14 Kilokalorien und sein reicher Mineralstoffgehalt. Blätter und Stangen enthalten die natürlich vorkommende Oxalsäure. Während ihre Konzentration in den Blättern so hoch ist, dass man sie keinesfalls essen sollten, ist der Gehalt in den Stangen geringer. Oxalsäure bindet für den Körperaufbau wichtiges Kalzium, etwa aus Milchprodukten, und ist dafür verantwortlich, dass man nach dem Genuss von Rhabarber ein stumpfes Gefühl auf den Zähnen empfindet. Denn die Säure und das Mineral bilden zusammen das Salz Kalziumoxalat. Dieses haftet an den Zähnen.
Der Oxalsäuregehalt lässt sich verringern, wenn man Rhabarber blanchiert und das Kochwasser anschließend weggießt. Auch das Schälen der Stangen hilft, weniger Oxalsäure aufzunehmen. Auf jeden Fall sollte man die langen Stangen nicht roh essen. Drei verschiedene Sorten Rhabarber sind im Handel erhältlich: Grünstieliger Rhabarber mit grünlichem Fleisch hat den höchsten Säuregehalt und liefert die stärksten Stangen. Die rotstieligen Pflanzen mit grünem Fleisch sind weniger herb. Und dann gibt es noch die rotstieligen, rotfleischigen Sorten, die mit mildem Geschmack und einem zarten Himbeeraroma überzeugen. Sie sind zumeist etwas teurer, da der Ernteertrag niedriger ausfällt.
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