Beautycafé-Newsletter Nr. 5

 
 

 

Zum Frühling
Frische Grüße
aus der Heimat

Nachdem wir in den letzten Newslettern nur in die Ferne geschweift sind, bleiben wir dieses Mal zuhause. Gerade jetzt im Frühling ist es hier doch superschön. Wir haben für Euch zusammen gestellt, was unsere Heimat tolles zu bieten hat.

Aus unseren Landen stammt der Hexenkult: Lavendelhexe erzählt uns was über Walpurgisnacht, Alexx bringt uns Hexenbräuche näher und von Katy1234 gibt es tolle Kräuterhexentipps. Für die moderne Hexe hat Selena eine zauberhafte Badekur zusammengestellt.

Frische Kräuter zieren momentan unsere Gärten. Selena erklärt uns, wie die einzelen Kräuter wirken. Amelie mixt aus heimischen Blütendüften ein Parfum. Und für das leibliche Wohl ist mit tollen Frühjahrs-Rezepten von Nini, Struppi und Kaffeetante gesorgt. Nicht wirklich gut für die Frühjahrsdiät, aber extrem lecker ist das süße Frühjahrsnaschwerk von Petrus, Becsi, Nini und Felicia

Wußtest Ihr, dass Pilates aus Deutschland stammt. Mermaid erklärt uns die Trendsportart. Für den schlanken Körper gibt's noch ein paar Diät-Tipps von Peggy. Und Petrus bringt den ganz Hartgesottenen die Schrothkur näher. Peggy will Euch die Kneipp-Wunderwaffen für Körper, Gesundheit und Fitness von Pfarrer Kneipp am Beispiel der 5 kneippschen Säulen näher bringen. Ein paar Gesundheitstipps gibt es von Struppi und Skrolan.

Für die schöne Optik sorgen Becsi und Struppi mit feiner Kräuterkosmetik. Und wenn wir uns dann so richtig lecker fühlen, könnten wir uns ja auf ein paar heimliche Bräuche mit Skrolan einlassen, mal quer durch Deutschland reisen mit Petrus' Dialekt-Sprachführer in der Hand und virtuell bei Fröschlein in der Rhön-Region landen ...

Und nun viel Spaß beim Lesen!


Die fünf kneippschen Säulen
(von Peggy)

Ein Trend, der die Erkenntnisse des alten Pfarrer Kneipp und den gesundheitsorientierten Lifestyle verbindet, ist Kneippness: leicht integrierbar in den Alltag, Geist und Körper verbindend. Kneippness leitet sich, wie aus dem Wort erkennbar, von den Begriffen Wellness und Kneipp ab. Zwar wird mit Wellness und auch mit dem verwandten Spa Positives verbunden, doch konkret darunter vorstellen kann sich niemand etwas. Kneippness bietet Konkretes und Faßbares. Orientiert an den 5 Säulen von Sebastian Kneipp geht es um die Verbindung von Genuss und Prävention, die Erweiterung der Kneipp-Philosophie im Alltag.

 

Wasser

Zu Zeiten von Pfarrer Kneipp war die Heilkraft des Wassers noch eine Glaubesfrage. heute ist wissenschaftlich belegt, dass die Temperaturreize, die bei Wasseranwendungen der Haut vermittelt werden ernorme positive Einflüsse auf Abwehrkräfte, Herz-Kreislauf- und Nervensystem haben. Zudem werden die Abwehrkräfte bestens bestärkt. Wer bei dem Wort "Kneipp-Anwendungen" automatisch an Opa's Vierwochen-Kur denkt, ist auf dem Holzweg. Das moderne Kneippness integriert die Kraft des Wassers in den Alltag. Die Wirkweise wird durch regelmäßigkeit vervielfacht. Kein besonderes Können oder teure Anschaffungen sind dafür notwendig.

Waschungen:
Ein waschechter Kaffeeersatz ist ein ganz simples Morgenritual: Kühles Wasser entweder mit dem Waschlappen oder für Hartgesottene einfach nach der warmen Dusche auf dem Oberkörper verteilen. Angefangen wird mit dem rechten Arm an der Hand, es endet mit dem Brust- und Bauchbereich. Wer das regelmäßig jeden Morgen macht, kann seine Erkältungsmedikamente getrost wegwerfen. Zum besseren Entspannung vor dem Schlafengehen verhilft eine Unterkörperwaschung.

Bäder:
Warme Vollbäder sind ein Genuß für Körper und Seele, dennoch sollten sie nicht länger als 20 Minuten dauern. Eine Alternative sind auch Teilbäder. Wechselbäder stärken die Abwehrkräfte und halten fit. Dabei 5 Minuten im warmen Wasser verweilen, 15 Sekunden im kalten und noch zweimal wechseln. Im Winter schützen kneippsche Fußbäder vor Erkältungen und helfen gegen Dauereisbeine: 15 Minuten in warmen Fußbad verweilen und danach kalt abduschen. Entsprechende Pflanzenzusätze steigern Genuß und Wirkung.

Güsse
Wie bei Waschungen werden Güsse grundsätzlich herzfern begonnen und enden herznah. Güsse an der oberen Körperhälfte wirken erfrischend und belebend, an der unter Körperhälfte wirken sie entspannend. Wie bei Bädern können Voll- oder Teilgüsse gemacht werden. Bevor es falsch verstanden wird: Ein Guß bedeutet nicht, dass man sich einen Eimer Wasser über den Kopf auskippt, sondern sind Threadments mit dem Wasserstrahl.

Wickel
Wickeln sind altbewährte Mittel gegen unterschiedliche Beschwerden. Sie können heiß und kalt sein und mit Zusätzen wir Lehm, Quark oder Essig angewandt werden. Quarkwickeln sind z. B. hilfreich bei Stauchungen, Zerrungen oder Gelenkentzündung. Gegen Entzündungen helfen kühle Packungen. Mit heißen Wickeln kann man gegen Muskelverspannungen oder Verkrampfungen des Magen-Darm-Traktes vorgehen. Wickeln werden mit Wasser oder der entsprechende Zutat getränkt, um die entsprechende Stelle gewickelt und isoliert durch ein Handtusch oder eine Decke. 20 Minuten reichen aus. Danach ruhen.

Sauna
Der Heiß-Kalt-Wechsel ist der Kernbestandteil des Saunierens. Es ist aber auch die extremste Form. Für Gesundheit und Wohlbefinden ist die Sauna bestens. Die Temperaturunterschiede sind Hochleistungstraining für die Gefäße. Die Wärme erweitert neben den Blutgefäßen auch die Bronchien, das Schwitzen entschlackt. Wichtig nach jedem Saunagang ist die gründliche und ausgiebige Abkühlung in Form eines Vollgußes. Nach dem Saunen das Trinken nicht vergessen, da wir bis zu 1 Liter Wasser oder mehr ausschwitzen können.

Trinken.
Wasser ist und bleibt das Lebensmittel Nr. 1. Eine tägliche Wasseraufnahme von zwei bis drei Litern gilt als absolut empfehlenswert.

 

Ernährung

Es ist schon eine seltsame Erscheinung unserer Zeit, dass wir mehr über unseren Körper und auch die Ernährung wissen als je zuvor, uns aber dennoch vielfach schlecht und unausgewogen ernähren. Zum ganzheitlichen Ansatz der Kneippness gehören auch Gedanken zur Ernährung. Es dabei geht nicht um Diät oder Askese, sondern um genussvolle gesunde und ausgewogene Ernährung. Dabei ist übrigens nicht nur das "Was esse ich" wichtig, sondern auch das "Wie esse ich". Hastig oder gar im Gehen so nebenher heruntergeschlungen kann nicht gut sein. Zum Essen sollte Zeit und Muße gehören.

Zur Kneippschen Kost gehören all die Dinge, die wir ja sowieso schon aus Brigitte-Diät und Co. kennen. Aber Kneipp war zuerst da ...
- einfache, vollwertige Kost
- Brot aus vollem Korn
- Bevorzugung von Pflanzlichen Produkten
- Einschränkung von Salz und Süßigkeiten
- mehr Frischkost
- bei aller Mäßigkeit kein Fanatismus

Wichtig ist, dass der Körper kontant Brennstoff bekommt und dass er nicht überlastet wird. Also besser öfter mal eine kleine Mahlzeit als sich zweimal am Tag vollstopfen. Wer gut schlafen will, sollte nicht allzu spät dinieren. Kneipp gestattet übrigens auch durchaus mal ein Gläschen Wein. Vorzugsweise sollte man aber Wasser trinken. Wer sich unter Berücksichtigung seiner Vorlieben und Abneigungen nach den wenigen Grundsätzen richtet und immer für eine Abwechslung auf dem Speiseplan sorgt, kann sicher sein, sich gesund zu ernähren.

 

Heilpflanzen

Der Kräuterpfaffe des 19. Jahrhunderts hat uraltes Wissen, über das schon Hippokrates verfügte und mit dem die berühmtem Benediktinischen Kräutergärten entstanden, wieder ausgegraben und gepaart mit neuen Erkenntnissen salonfähig gemacht. Heute sind Kneippsche Kräuterpräperate geradezu hip.

Für den Hausgebrauch
Für jedes Wehwehchen ist mindestens ein Kraut gewachsen. Bei einer Entwässerungskur helfen Brennessel oder Birkenblätter. Bei Völlegefühl wirken Wachloder und Rosmarin Wunder. Hier ist besonders der Rosmarinwein zu empfehlen: 1 Liter Rotwein und 20g getrocknetes oder frisches Rosmarin vermischen, 4 Tage ziehen lassen und abseihen. Zudem wirkt Rosmarin auch entkrampfend auf Magen und Darm . In Bädern wirkt es anregend, Melisse dagegen entspannend, Baldriam geradezu einschläfernd. Kamille wirkt bei fast allen Beschwerden: beruhigend für den Magen, lindernd bei Hautleiden, und ist entzündungshemmend in den Atemwegen. Arnika wirkt super bei Sportverletzungen, aber auch bei Spannungsgefühl und bei Blutergüssen, da es abschwellend und heilend, aber auch durchblutungsfördernd wirkt. Bei Erkältungen helfen Spitzwegerich und Thymian, bei Fieber Holunder und Lindenblüten. Für die Atemwege ist Eukalyptus gut.

Kräuter können wir vielfältigester Form zu uns nehmen. In der Küche entfalten sie einen aromatischen Geschmack und zeigen subtil ihre Wirkweise. Als Tees können sie getrocknet mit heißem Wasser übergossen und dann mit Honig gesüßt genossen werden. In Tinkturen und Salben verarbeitet freut sich die Haut über das eine oder andere Kräutchen. Als Bäder oder als Dampfbad sind Kräuter auch nicht zu verachten.

Die Wirkung von Arzneipräparaten unterscheidet sich übrigens aufgrund der unterschiedlichen Zusammensetzung ganz grundsätzlich von der Wirkung synthetischer Medikamente. Bei diesen geht es meist in erster Linie um die Verwendung eins einzelnen Wirkstoffes. Viele Planzenmittel verfügen aber oft über eine ganze Bandbreite an Wirkungen und können in der Regel bei unterschiedlichen Beschwerden eingesetzt werden. Gerade auch in der Kombination mit anderen Pflanzenmitteln entfalten sie oft großte Wirksamkeit.

 

Bewegung

Keinen Bock mehr auf Tae-Bo, Spinning oder irgendeine andere Trendsport-Art? Macht nichts! Es ist nämlich keineswegs entscheidend, welche Sportart man ausübt, sondern nur dass man sich mit Regelmäßigkeit und Spaß bewegt. Kneippness integriert deshalb alle Arten der Bewegung in sein Wellnesskonzept. Hält man den Körper ruhig, wird der gesamte Organismus geschwächt. Sanfter Sport hingegen ist der ideale Krankheitvorbeuger auch bei Problemen mit Bandscheiben, Wirbelsäule und Gelenken. Als "Nebeneffekt" macht Sport schlank, straff und gelenkig. Nach den Lehren von Kneipp sollte mal den Körper dreimal pro Woche richtig in Schwung bringen und mindestens einmal täglich schwitzen. Fit4Fun propagiert übrigens auch nichts anderes. Wichtig ist, dass es Spaß macht, damit die Motivation nicht verloren geht.

Sport sollte den ganzen Körper beanspruchen. Optimal geschieht das bei Sportarten wie Schwimmen, Laufen, Radfahren und NordicWalking. Aber auch Tanzen und Gymnastik dienen dem Ziel, sich kräftig auszupowern. Als Faustregel gilt: Puls nicht schneller als 170 minus Lebensalter. Blutdruck nicht höher als 200/100 mm. Die Atmung sollte nur so heftig sein, dass man sich gerade noch unterhalten kann. Auf die Regelmäßigkeit kommt es an: Drei bis fünfmal die Woche jeweils 20 Minuten bringt erheblich mehr als einaml eine Stunde. Ausdauersportarten wie Laufen oder Schwimmen tun Kreislauf und Stoffwechsel gut, Kraftsport wie Gymnastik oder Fitness-Studio stärken die Muskeln. Koordinationssportarten wie Tanz oder Squash sind gut für die Geschmeidigkeit des Körpers und lockere Bewegungsabläufe.

Besonders positive Auswirkungen haben Sportarten, die an der freien Luaft stattfinden wie Walking, Radfahren oder Joggen. Walking schont die Gelenke und ist ideal für Herz und Kreislauf. Inlineskaten bietet sogar eine Dreifachwirkung: Wer rollt, gewinnt Kraft, Koordination und Ausdauer. Weil viele unserer Muskeln einen natürlichen Hang haben, sich zu verkürzen, müssen sie regelmäßig gedehnt werden. Stretching oder auch Pilates sind hier richtig. Sie machen beweglich, entspannen Muskeln und Seele und lassen sich bequem zuhause vor dem Fernseher praktizieren.

Wie man sieht: Möglichkeiten, sich regelmäßig zu bewegen, gibt es genug. Das Problem ist meisten nicht "Welcher Sport?" sondern "Wie kann ich mich aufraffen?". Sport macht nur dann Sinn, wenn er Spaß macht - wer seinen Sport gefunden hat, wird auch keine Motivationsprobleme haben.

 

Lebensgestaltung

Ein paar einfache Grundregeln helfen uns den Gedanken umzusetzen.
- Auf den Körper hören und darauf reagieren, was er verlangt.
- Die richtige Mischung aus Ruhe und Aktivität macht's.
- Abschalten lernen. Das gilt nicht nur für den Fernseher ...
- Zeit nehmen, seine eigenen Einstellungen zu überprüfen und seine Grenzen zu erkennen

Als Hilfestellung gibt es verschiedene Entspannungstechniken:
Jeder kennt sich selbst am besten und weiß, welche Entspannung ihm am besten hilft. Ob es nun ein Bad ist, ein Buch oder ein Spaziergang. Vielleicht helfen aber auch konkrete Entspannungstechniken:
Atemtechnik: Ganz langsam durch die Nase Luft holen und den Atem tief in den Bauch strömen lassen. Mit der Hand auf dem Bauch sollte man den Atem spüren. Mehrfach wiederholen und dabei entspannen.
Progressive Muskelentspannung: Ein guter Weg, um den Körper kennen zu lernen und sich dabei zu spüren. Das Prinzip ist einfach. Nacheinander ganz bewußt und langsam jeden Muskel des Körpers anspannen und dann wieder entspannen. Eine gute Technik, um schnell zu entspannen.

Die Kneippsche Philosophie und damit Kneippness bietet vielfältige Ansätze, aus dem Stresskreislauf auszubrechen und zu Ruhe und Gelassenheit zu finden..


Gesund leben
mit Kneipp

Natürlich gesund
mit Kneipp

Gegen alles ist ein Kraut gewachsen!
(von Selena)

Salbei
ein Tonikum aus Salbei hilft gegen Erkältungen, Fieber, Epilepsie, Cholera, Verstopfung. Seine schweißtreibende Wirkung kräftigt und stärkt den Kreislauf in der heißen Jahreszeit. ... Salbeitee wird z.B. bei Depressionen, Anämie, Examensstress, Menstrutionsbeschwerden, Fieber, Rheuma, Migräne getrunken. Zum Reinigen von Räumen eignet sich eine Räucherung mit Salbei wunderbar. Wem das Kraut allein nicht angenehm, kann es noch mit Weihrauch und / oder Myrrhe mischen. Versetzt man Salbeitee mit Honig und Essig erhält man ein gutes Mittel gegen Zahnfleischbluten und Schleimhautentzündungen im Rachenraum, gegen Nervosität und Durchfall. Der Salbeitee an sich ist ein gutes Gurgelmittel gegen Halsweh und als Auflage eignet er sich gegen eiternde Wunden und Geschwüre.


Johanniskraut
stimmungsaufhellend. Damit können sogar leichte Depressionen behandelt werden. Es stärkt das Herz, reinigt die Leber, entwässert. Johannisöl ist ein bewährtes Hausmittel bei Verbrennungen, da es den Schmerz lindert und die Wundheilung fördert. Auch bei Hammoroiden lindert es als Ölauszug die Schmerzen.

Mistel
medizinisch wird die Mistel bei Epilepsie, Bluthochdruck, Ateriosklerose, Regelbeschwerden eingesetzt. Die Mistel wirkt betäubend auf das Zentralnervensystem und verlangsamt den Herzschlag. Auch in der Krebstherapie wird Mistel verwendet. Bei Männern soll sie der Impotenz entgegenwirken.

Kamille
wirkt entzündungshemmend, Dampfbäder helfen gegen Entzündungen u.a. der Nase, der Nebenhöhlen, gegen unreine Gesichtshaut, Spülungen helfen gegen Zahnschmerzen oder Entzündungen im Mund, Umschläge sind gut bei der Wundheilung.

Scharfgarbenkraut
wirkt desinfizierend, krampflösend, entzündungslindernd. In der Frauenheilkunde wird das Kraut bei Regelbeschwerden, Unterleibskrämpfen, Magen - Darm - Störungen angewandt.

Holunder
Der Holunder gilt als wichtigster Heilstrauch, schon darunter zu schlafen ist außerordentlich heilsam. Der Strauch soll allerdings dem Körper auch Kraft entziehen, was wiederum der Bildung von Krebsgeschwüren entgegenwirken soll. Gegen Bauchschmerzen hilft es den Absud einer Holunderwurzel zu trinken. Danach wird angeraten, die Wurzel allerdings an ihren Platz zurückzulegen. Holunderblüten helfen gegen Halsleiden.
Ein Schlankheitsmittel : Zwei EL zerkleinerte Holunderwurzel in einem Liter Weißwein eine halbe Stunde kochen und täglich drei Gläschen davon trinken. na ja .. wer´s halt ausprobieren will *lacht* ... Holunderblütentee hilft gegen Husten, Erkältungen, Krämpfe und Kopfschmerzen, Holundermus lindert Halsschmerzen, wenn es langsam geschluckt wird. Ein Kopfdampfbad mit den Blüten hilft gegen Ohrenschmerzen und Halsgeschwüre. Die Beeren in Milch gekocht lindern Verstopfungen, ebenso die jungen Blätter als Salat gegessen.

Hagebutte
Hagebutten spielen eine wichtige Rolle rund um die Wintersonnenwende. z.B. ist der Absud der um Juli herum gesammelten und pulverisierten Früchte ein heilsames Mittel gegen Stein und Grieß. Der Tee aus den Kernen der Hagebutte wirkt schmerzstillend und hilft bei Gallen -, Grieß -, Blasen - und Nierensteinen. Die Früchte, mit Zucker in Branntwein angesetzt, schützen vor Abmagerung und stärken die Lebenskraft. Die Schalen der Hagebutte enthalten viel Vitamin C und helfen daher bei Erkältungskrankheiten und Infektionen.

Brennessel
Die Brennnessel oder Donnernessel war eine Kultspeise der Germanen. Sie sollte am besten an einem Donnerstag gesammelt werden. Ein im Frühling genossener Salat aus den jungen Brennnesselblättern soll Kraft und Gesundheit geben. Die Samen erhöhen die Fruchtbarkeit und wirken auf die Bildung von Geschlechtshormonen. Gegen Geschwüre und Halsausschläge hilft eine Auflage von mit Salz bestreuten Brennnesselblättern. Das Einreiben mit den Blättern hilft bei Rheuma. Die Pflanze hat einen hohen Eisengehalt, reinigt das Blut und bildet es neu bei Blutarmut. Kein Wunder also, dass sie als belebende Frühlingsspeise genossen wird. Die Brennnessel getrocknet in Wasser und Essig gekocht gibt ein gutes Haarwasser, welches den Haarboden kräftigt und den Haarwuchs fördert.


Kräuter und Gewürze
aus dem eigenen Garten

Wilde Kräuter,
Edle Rezepte

 

Das Hexentum
(von Selena)

Das Hexentum ist eine Naturreligion. Hexen glauben nicht an einen allmächtigen Gott, der über alles bestimmt sondern daran, dass alles auf dieser Welt die Materialisierung von Energie ist, die "göttlichen" Ursprungs ist. So trägt alles und jeder seine "Götter" in sich.

Das wertvollste und heiligste in diesem Glauben ist das Leben.
Es gilt, alles Lebendige, Menschen, Tiere Natur zu schützen und zu bewahren. Keine Hexe würde einem Wesen etwas zu leide tun.
Die Götter die Hexen ehren sind keine speziellen Personen, wie das in anderen Religionen der Fall ist.

 

 

Frühjahrsputz mit Kräuterkosmetik

Kräuterhexen-Tipps

Tipps zum Sammeln und Trocknen:
(von Katy1234)


Am wirkungsvollsten sollen bei Vollmond gesammelte Kräuter sein.
An die Umwelt denken und nihct so viele Pflanzen nehmen.
Zum Trockenen die Kräuter zu Bündeln binden und vor Feuchtigkeit geschützt aufhängen.
Bevor man die Kräuter verwendet, sollte man sie ausgebreitet für etwa 10 – 15 Minuten bei 50 Grad in den Backofen legen und die Türe offen lassen (Wichtig !)
Getrocknete Kräuter vorsichtig von den Stängeln rubbeln und zwischen den Fingern fein zerreiben.

Dillwickel für einen flachen Bauch
(von Katy1234)

3-4 Stiele Dillkraut mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, eine Weile ziehen lassen. Ein Baumwollhandtuch in den Sud tauchen, auf den Bauch legen und ein trockenes handtuch darüber legen. 20-30 Minuten anwenden

Rosmarinbad
(von Katy1234)

Soll belebend wirken.
Mehrere Rosmarinzweige in ein Tuch binden und insWasser geben Dazu ca. 4 TL Honig geben.


Das Buch der Magie

Hexenkosmetik

Löwenzahn-Gesichts-Maske
(von Struppi)

Zutaten:
1 große handvoll frische geöffnete Löwenzahn-Blüten
2 Tassen Wasser

Rezept:
Man läßt die Löwenzahnblüten im Wasser 15 Minuten lang sieden und läßt abkühlen, bis die Mischung lauwarm ist. Man seiht ab und trägt die Flüssigkeit auf das Gesicht auf. Man läßt sie antrocknen und wäscht mit lauwarmem Wasser ab.
Die Maske klärt und glättet die Haut.

Sommersprossen-Öl
(von Struppi)

Zutaten:
4 mittelgroße saftige Löwenzahn-Blätter
5 Eßlöffel Rizinusöl

Rezept:
Man wäscht die Löwenzahnblätter, schneidet sie klein und gibt sie zusammen mit dem Rizinusöl in einen kleinen Topf. Man erhitzt im Wasserbad läßt das Wasser 10 Minuten sieden. Danach läßt man noch 3 Stunden ohne Erwärmung stehen und seiht dann ab.
Dieses Öl bleicht und entfernt hartnäckige Sommersprossen, braune Altersflecken und kleine Leberflecken.

Marzipan-Peeling-Maske
(Rezept von Becsi)

1 Tl Haferflocken und 1 Tl Aprikosenkerne (ich hab sie in der Bioabteilung eines Supermarktes gefunden, es gehen auch Mandelkerne) in der Kaffemühle fein mahlen. Dazu 3 Tl Milchpulver mischen, sowie 1 Tl Kaolin (weisse Tonerde).

Die Hälfte der Masse ist eine Portion. Das Pulver wird mit 2 Tl Wasser oder Hydrolat der Wahl (ich hab Orangenblütenwasser genommen) angerührt und auf das gereinigte Gesicht ausmassiert. Wer will, kann das ganze 5 Minuten einwirken lassen.

Aber Vorsicht: nach 10 Minuten wird der Brei recht hart. Also besser vorher abwaschen - fertig. Meine Haut hat sich hinterher sehr schön glatt angefühlt. Cremen muss man natürlich trotzdem. Empfindliche Menschen sollten vorher besser an einer unverfänglichen Stelle testen. Die Masse duftet verführerisch nach Marzipan.

Auch Hexen mögen Pflege
(von Selena)

Basisrezept für Ölbäder
80 ml Olivenöl oder anderes
10 ml Mulsifan oder anderer Emulgtor (z.B. Fluidlecithin)
10 ml ätherische Öle

Dieses Öl von (100 ml) ist ausreichend für ca. 5-6 Vollbäder. Das Basisrezept ist jeweils abwandelbar. Also die obrige Mischung ist erst mal die Grundmischung. Nachfolgendes wird je nach Bedarf beigemischt. Auf ein Vollbad sollten nicht mehr als 10 Tropfen ätherisches Öl genommen werden.
Also bei 5-6 Bädern entsprechend umrechnen.

Beruhigungsbad
25 Tropfen Lavendelöl
25 Tropfen Melissenöl

Erkältungsbad
zu gleichen Teilen
- Eukalyptusöl
- Fichtennadelöl
- Thymianöl
- Rosmarinöl
- Pfefferminzöl

Entspannungsbad
zu gleichen Teilen folgende Öle: (bei diesen Ölen nicht mehr als insgesamt 30 Tropfen auf 100 ml Basis zu nehmen, da eine höhere Dosierung zu Atemnot führen kann.)
- Eukalyptusöl
- Rosmarinöl
- Kampferöl

Liebesbad
100 ml Basismischung und
6 Tropfen Sandelholzöl
3 Tropfen Ylang-Ylang
1 Tropfen Jasminöl

Bad gegen den Trennungsschmerz
6 Tr. Muskatellersalbei
2 Tr. Bergamotte
2 Tr. Ylang-Ylang

 

Natürlich gesund:

Bierlikör gegen Schlaflosigkeit:
(von Struppi)

Zutaten:
2 l Starkbier (Bockbier)
750 g Zucker
2 Vanillestangen
1 1/4 l Gin oder anderer Schnaps (mind. 37% Alkohol)

Rezept:
Man kocht das Bier mit dem Zucker und den Vanillestangen auf. Man läßt mindestens 15 Minuten köcheln und gibt anschließend den Schnaps dazu.
Dieser Likör hat nach drei Monaten sein bestes Aroma, aber meistens hält er nicht so lange, da er sehr gut schmeckt und als Aperitif gut gekühlt wirklich eine Köstlichkeit ist.
Auch bei Magenverstimmung ist er gut geeignet.

 

Akne-Tee:
(von Struppi)

Zutaten:
1 Teil Brennesselkraut
1 Teil Ackerschachtelhalm
1 Teil Queckenwurzel

Rezept:
Man übergießt 2 Teelöffel der Mischung mit 250 ml kochendem Wasser, läßt 10 Minuten ziehen und seiht ab.
Anwendung: 3 mal täglich 1 Tasse

 

Kräuterkissen für einen erholsamen Schlaf:
(von Skrolan)

20gr. Melisse
20gr. Lavendel
10gr. Pfefferminz
10gr. Salbei
10gr. Orangenblüten
10gr. Anis (gem.)
10gr. Rosenblüten
10gr. Fenchel (gem.)
10gr. Thymian


 

Frühjahrsleckereien

Crostini mit Bärlauchbutter
(von Nini)


Zutaten (für 12 Stk.)

230 g Bärlauch, 100 g weiche Butter, Salz, Pfeffer, Schale von 1/2 abgeriebener Zitrone, 12 Scheiben Baguettebrot
Zubereitung

Den Bärlauch waschen und trocknen. Zwei Blätter beiseite legen. Den restlichen Bärlauch fein schneiden.

Den Backofengrill vorheizen.

Die Butter mit Salz, Pfeffer und Zitronenschale schaumig rühren. Den fein geschnittenen Bärlauch daruntermischen. Die Bärlauchbutter auf die Brotscheiben verteilen.

Crostini unter dem Grill für 5-7 Minuten überbacken. Die beiseite gelegten Bärlauchblätter in feine Streifen schneiden und über die Crostini streuen. Heiss servieren.

Bärlauch-Frittata
(von Nini)


Zutaten (für 4 Portionen)

1 grosse Kartoffel, 1 Schalotte, 2 Esslöffel Olivenöl, Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 6 Eier, 3 Esslöffel Mineralwasser, 8 grosse Bärlauchblätter, wenig Olivenöl
Zubereitung

Die Kartoffel schälen und in 1 cm grosse Würfel schneiden. Die Schalotte fein hacken. Beides im Öl unter mehrmaligem Wenden goldgelb braten, bis die Kartoffeln gar sind. Würzen.

Die Eier mit dem Mineralwasser verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vier Bärlauchblätter in feine Streifen schneiden und hinzufügen. Zu den Kartoffeln giessen und bei kleiner Hitze stocken lassen.

Die restlichen Bärlauchblätter mit etwas Öl bepinseln und unter dem Grill oder in der Bratpfanne knusprig braten. Vor dem Servieren über die Frittata streuen.
Tipps

Als Variante können mit den Bärlauchblättern dünne Schinkenstreifen gebraten werden.

Bärlauch-Pesto
(von Nini)



Zutaten:
50 g Bärlauch, 2 Esslöffel Pinienkerne (20 g), 2 geschälte und geviertelte Knoblauchzehen, gut 0.5 dl kaltgepresstes Olivenöl (oder Bärlauchöl), wenig Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, 50 g frisch geriebener Parmesan oder Sbrinz
Zubereitung

Den Bärlauch waschen, trocknen und grob zerzupfen. Mit den Pinienkernen, dem Knoblauch, Öl, Salz und Pfeffer fein pürieren. Den Parmesan oder Sbrinz daruntermischen. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Tipps

Der Pesto ist, ohne Käse und Knoblauch zubereitet, in einem gut verschlossenem Glas (mit 1 cm Oel bedeckt) für 1 Jahr haltbar. Bärlauch-Pesto passt zu Pasta und als Belag für Crostini. Statt Bärlauch kann man auch Rucola verwenden.nach oben

Waldmeister-Bowle
(von Struppi)



Zutaten:
2 Flaschen Weißwein (z. B. trockener Riesling)
2 Eßlöffel Pfirsichlikör oder Zucker
2 Bund Waldmeister
1 Flasche Sekt oder Champagner

Rezept:
Man gibt eine Flasche ungekühlten Weißwein mit dem Likör oder Zucker in ein Gefäß, bindet den bereits angewelkten Waldmeister an den Stielen zusammen und hängt ihn in dieses Gefäß.
Man läßt 30 Minuten ziehen und nimmt den Waldmeister wieder heraus. Man gibt nun die andere Flasche Weißwein und den Sekt oder Champagner (beide eiskalt) dazu und garniert nach Belieben mit frischem Waldmeister. Die Bowle wird sofort serviert.
Wenn kein frischer Waldmeister verfügbar ist, kann man auch einige Eßlöffel Waldmeister-Sirup verwenden (in diesem Fall aber Zucker bzw. Likör weglassen).

 

Waldmeister-Likör
(von Struppi)


Zutaten:

60 g Waldmeister
0,5 l Wasser
300 g Zucker
100 ml Alkohol (90%)
700 ml Wodka

Rezept:
Man bündelt den Waldmeister mit Schnur, hängt ihn in das Wasser, läßt das abgedeckte Gefäß über Nacht stehen, gibt den Zucker dazu, kocht kurz auf, nimmt den Waldmeister heraus, kocht die Lösung solange, bis sie zur Hälfte eingedampft ist. Sobald die Mischung abgekühlt ist, gibt man den Alkohol dazu, füllt in eine Flasche, die fast voll gefüllt sein muß, ab und läßt unter gelegentlichem Schütteln in der Sonne 4 Wochen lang stehen. Anschließend wird mit Wodka verdünnt.
Haltbarkeit ca. 6 Monate.

Holunderblüten-Gelee
(von Kaffeetante)

Hier das Rezept:
15-20 Holunderblüten
750ml ungesüßten Apfelsaft
1kg Gelierzucker2
2-3 Eßl. Zitronensaft

Blüten gut ausschütteln(möglichst nicht waschen)
Dann mit den Stielansätzen nach oben,in eine große schüssel geben und mit dem Saft übergießen.
Alles 24 Std abgedeckt ziehen lassen.
Danach die Blüten entfernen und den Saft durch ein feines Sieb filtern.
- Bis hierhin sieht das ganze wie Schmutzwasser aus, aber der Duft ist schon vielversprechend-
Jetzt den Saft und den Zitronensaft nach Packungsanleitung weiter zu Gelee verarbeiten.

Ein Traum von Gelee, der einfach nur nach Frühsommerlicher Frische schmeckt und duftet.

 

Von wegen Frühjahrsdiät!

Erdbeer-Marzipan-Knödel
(Rezept von Becsi)

Pro Person:
2-3 Erdbeeren (je nach Appetit auch mehr)
ca. 50g Marzipan
Kouvertüre nach Bedarf
ev. gehackte Nüsse

Die Erdbeeren waschen, den grünen Teil entfernen, gut trocknen lassen,. Die Marzipanmasse wird zwischen Klarsichtfolie dünn ausgerollt und in Quadrate geschnitten. Die trockenen Erdbeeren werden in je ein Stück Marzipan gewickelt. Die Ränder gut andrücken. Dann werden die Beeren in Schokosoße getunkt. Eventuell noch in gehackte Nüsse tunken. Trocknen lassen (oder auch nicht ) - fertig!

Wer will, kann die Erdbeerknödel auch halbieren und auf Fruchtmus anrichten, ect.

Dieses Dessert hab ich mal in einem Restaurant bestellt und mir warme Obstknödel erwartet - ein Irrtum, der meinen Koch- und Esshorizont wieder mal erweiteret hat.

 

Rhabarberkuchen mit Baiser-Türmchen
(Rezept von Petrus)

Zutaten:
Für den Teig: 200g Mehl, 40 g Kokosflocken, 1 Ei, 120 g Butter, 40 g brauner Farinzucker

Für den Belag: 1 kg Rhabarber, 4 EL Zucker, 1/8 l Wasser

Für den Guss: 4 Eier, 80 g Zucker, 3 EL Grieß, 1 TL Zimt, 100 g saure Sahne

Für die Baiser-Türmchen: 1 Eiweiß, 50 g Puderzucker 2 El gemahlene Haselnüsse, 1 Msp. Gemahlene Nelken

Zubereitung:
Aus Mehl, Butter, braunem Zucker und Eier rasch einen Mürbeteig kneten. Eine gute Stunde als Kugel im Kühlschrank ruhen lassen. Zwischenzeitlich den Rhabarber für den Belag schälen, in drei Zentimeter lange Stücke schneiden und mit Zucker und Wasser bissfest dünsten. Nach dem Erkalten in einem Sieb abtropfen lassen.

Den kalten Mürbeteig ausrollen und eine gebutterte Springform von 24 Zentimeter damit auslegen. Am Rand etwa 4 Zentimeter hochziehen. Kokosflocken in einer Pfanne hellgelb anrösten, auf den Kuchenboden verteilen. Den abgetropften Rhabarber darauf verteilen.

Für den Guss Eier trennen. Eigelb mit Zucker schaumig rühren, Grieß, Zimt und saure Sahne zugeben. Das Eiweiß zu steifem Schnee schlagen, unter die Eigelbmasse ziehen und auf dem Rhabarber verteilen. Im vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten bei 200 Grad backen.

Zwischenzeitlich das Eiweiß für die Baisertürmchen zu sehr steifem Schnee schlagen. Nach und nach Puderzucker, Haselnüsse und Nelken unter ständigem Schlagen einrieseln lassen. Mit der Baisermasse aus der glatten Tülle eines Spritzbeutels nach 30 Minuten Backzeit kleine Baisertupfen auf den Kuchen spritzen, bis die Oberfläche ganz bedeckt ist und noch weitere 10 Minuten backen.

 

Karibischer Erdbeer-Drink
(Rezept von Nini)


Super fruchtig mit frischer Mango und Limettensaft

Zutaten für 4 Gläser à 250 ml:
280 g Erdbeeren, 1 Mango, 400 ml Orangensaft (am besten frisch gepresst), 4 EL Limettensaft, nach Belieben Früchte für die Deko

So geht´s:
1. Erdbeeren waschen, putzen, klein schneiden. Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern schneiden, grob würfeln.
2. Früchte mit dem elektrischen Schneidestab pürieren. Orangen- und Limettensaft unterrühren, kalt stellen.
3. Erdbeer-Drink mit Eiswürfeln servieren, nach Belieben mit Früchten garnieren.

Pro Glas: 150 kcal, 1 g Fett
Zubereitung: 10 Minuten

 

ERDBEER-TÖRTCHEN
(Rezept von Nini)


Zutaten für 8 Stück:
4 Eigelb (M), 100 g Zucker, 1 TL abgeriebene Zitronenschale (unbehandelt), Salz, 30 g Butter, 3 Eiweiß (M) 80 g Mehl, 30 g Speisestärke, 400 g Erdbeeren, 300 g Sahne, 50 g Puderzucker, 2 EL Orangen- oder Pfirsichlikör

So geht´s:
1. Backofen auf 220 Grad vorheizen. Ein Blech mit Backpapier auslegen. 16 Kreise (à ca. 8 cm Durchmesser) aufzeichnen.
2. Eigelb mit 25 g Zucker, Zitronenschale und 1 Prise Salz cremig aufschlagen. Butter in einem kleinen Topf zerlassen.
3. Eiweiß steif schlagen, dabei den restlichen Zucker (75 g) nach und nach einrieseln lassen.
4. Mehl und Speisestärke auf die Eigelbcreme sieben und mit dem Eischnee und der flüssigen Butter vorsichtig unterziehen.
5. Je 1 bis 2 EL Biskuitteig auf den vorgezeichneten Kreisen auf dem Backpapier verteilen. Im Ofen in ca. 8 Minuten hellbraun backen. Vom Backpapier lösen und abkühlen lassen.
6. Erdbeeren waschen und putzen. 200 g Erdbeeren beiseite legen. Restliche Erdbeeren pürieren und durch ein feines Sieb streichen. Sahne mit 40 g Puderzucker steif schlagen, Erdbeerpüree unterheben.
7. Erdbeersahne auf 8 Biskuittalern verteilen, restliche Biskuits darauf legen.
8. Erdbeertörtchen auf Teller setzen. Restliche Erdbeeren längs in Scheiben schneiden, um die Biskuits legen und mit Likör beträufeln. Biskuits und Erdbeerscheibchen nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Pro Stück: 335 kcal, 20 g Fett

 

Steirischer Tiramisu
(Rezept von Felicia)

Zutaten
0,25 l Schlag
1 Päckchen Sahnesteif
500g Apfelmus
Biskotten

Zubereitung
Den Schlag mit Sahnesteif nach Vorschrift auf dem Päckchen aufschlagen und das Apfelmus vorsichtig unterheben. Eine Auflaufform mit Biskotten auslegen und etwas Masse darauf verteilen. Biskotten darauf legen, solange bis Masse und Biskotten aufgebraucht sind. Mit Masse abschließen. Das Tiramisu am Besten über Nacht kalt stellen. Vor dem Servieren leicht mit Zimt bestreuen.

 

Das Frühlingsding schlechthin:

Rharbarber, Rharbarber
(von Petrus)

Nach den trüben Wintermontagen sorgt er als einer der ersten Frühlingsboten aus deutschen Landen für Erfrischung in der Küche: Rhabarber. Die heimische Saison für die rot-grünen Stangen aus dem Freiland beginnt im April. Jetzt gilt es, ihn ausreichend zu genießen, ist doch die heimische Saison für dieses leckere Stängelgemüse überaus kurz. Vielerorts wird Rhabarber am 24. Juni, dem Johannistag, das letzte Mal geschnitten. Aber man kann ihn durchaus noch bis Juli ernten, gerade weil die Saison in diesem Jahr wegen der langen Kälteperiode spät begonnen hat. Das erfrischend-säuerliche Frühgemüse kommt ausschließlich als Frischware auf den Markt.

Rhabarber gehört zu der artenreichen Familie der Knöterichgewächse. Bis vor rund 5000 Jahren gab es ihn nur als wild wachsende Pflanze. Die Rhabarberwurzel bestimmter Sorten ist seit Jahrtausenden ein bewährtes Heilmittel, vor allem in China.

Seine Qualitäten als Nahrungsmittel wurden in Deutschland erst etwa 1840 entdeckt. Das liegt zum einen sicherlich an der Tatsache, dass Rhabarberblätter auf Grund der in ihnen konzentriert enthaltenen Oxalsäure ungenießbar sind. Zum anderen auch daran, dass Süßungsmittel wie Zucker erst lange unbekannt und später zunächst nur in kleinen Mengen und dann nur den gut Betuchten zur Verfügung standen. Was also sollte an den Rhabarberstangen besonders reizen, wenn sie einfach nur sauer schmeckten?

Doch mittlerweile ist er aus der Frühlingsküche nicht mehr wegzudenken: Obwohl in der Küche wie Obst behandelt, ist Rhabarber – botanisch gesehen – ein Gemüse. Kaum zu glauben, wenn man an die fruchtigen Desserts, Kuchen und Konfitüren denkt, die sich aus ihm herstellen lassen. Sein herber Geschmack verlangt nach Ausgleich. Darum passt er gut mit süßen Früchten oder Beeren zusammen.

Zuckern sollte man erst nach dem Garen. So bleibt die volle Süßkraft des Zuckers erhalten. Neben seinem Aroma, das auch gut mit Vanille oder Zimt harmoniert, überzeugen auch der niedrige Energiegehalt von nur 14 Kilokalorien und sein reicher Mineralstoffgehalt. Blätter und Stangen enthalten die natürlich vorkommende Oxalsäure. Während ihre Konzentration in den Blättern so hoch ist, dass man sie keinesfalls essen sollten, ist der Gehalt in den Stangen geringer. Oxalsäure bindet für den Körperaufbau wichtiges Kalzium, etwa aus Milchprodukten, und ist dafür verantwortlich, dass man nach dem Genuss von Rhabarber ein stumpfes Gefühl auf den Zähnen empfindet. Denn die Säure und das Mineral bilden zusammen das Salz Kalziumoxalat. Dieses haftet an den Zähnen.

Der Oxalsäuregehalt lässt sich verringern, wenn man Rhabarber blanchiert und das Kochwasser anschließend weggießt. Auch das Schälen der Stangen hilft, weniger Oxalsäure aufzunehmen. Auf jeden Fall sollte man die langen Stangen nicht roh essen. Drei verschiedene Sorten Rhabarber sind im Handel erhältlich: Grünstieliger Rhabarber mit grünlichem Fleisch hat den höchsten Säuregehalt und liefert die stärksten Stangen. Die rotstieligen Pflanzen mit grünem Fleisch sind weniger herb. Und dann gibt es noch die rotstieligen, rotfleischigen Sorten, die mit mildem Geschmack und einem zarten Himbeeraroma überzeugen. Sie sind zumeist etwas teurer, da der Ernteertrag niedriger ausfällt.

 




Das Beautycafé-Forum:
Das Forum ist seit Anfang April online, hat mittlerweile fast 500 Teilnehmer und knapp 70.000 Posts zu vielfältigsten Themen. Unterschiedlichste Nutzerinnen aller Altersgruppen, Bildungsgrade und Interessen tummeln sich bei uns. Uns verbindet die Lust, sich auszutauschen, zu quatschen, sich zu informieren und der Spaß an Beautythemen. Die große Besonderheit unseres Forums sind das Gewinnspiel und die Pröbchenjagd, die wir regelmäßig mit Hilfe von Sponsoren ausrichten.

Neuerungen in Kürze:

Große Infothek:
In einigen unterschiedlichen Datenbanken werden unsere Mitglieder Testberichte, INCIs, Koch- und Kosmetikrezepte und Buchbesprechungen veröffentlichen können.

Magazinteil:
In einem gesonderten Teil unserer Website wollen wir in Zukunft redaktionelle Beiträge unser Mitglieder veröffentlichen.


Der Shop

Seit Ende April verfügt das Beautycafé über einen eigenen Shop. Aus einer stetig wachsenden Palette können Mitglieder und Nicht-Mitglieder nach Herzenslust shoppen.

Vergünstigungen für Mitglieder

Rabattstaffel

Beautycafe-Mitglieder erhalten in unserem Shop einen nach Postanzahl bzw. Rang gestaffelten Rabatt. Treue und aktive Forumsmitglieder können so eine Menge Geld sparen.
Die Rabatte im einzelnen:

Rang ab Posts Rabatt %
Newbie
0
2,0
Plaudertasche
50
3,5
Stammgast
150
5,0
Kaffeetante
450
7,5
VIP
1500
10,0
Beautymaniac
4500
12,5
Beautyqueen
15000
15,0

Beautycoins
Zusätzlich könnt Ihr Eure Beautycoins, die Ihr durch viele Leistungen wie Mitgliederwerbung, Newsletterbeiträge usw. erwerben könnt, dazu benutzen, den Shop noch günstiger zu machen. Je Beautycoin werden Euch 0,10 Euro gutgeschrieben, bis zu einer Höhe von 20% des Warenwertes.

Warensortiment
Das Sortiment im Beautycafe-Shop, das zur Eröffnung Tarts, Votivkerzen und Duftöle enthielt, wird in naher Zukunft weiter ausgebaut. Worauf Ihr Euch genau freuen könnt, erfahrt Ihr laufend im Forum.


Film zum Thema Heimat:
DVD-Tipp von Moppel
Was erinnert uns mehr an Heimat als Märchen, Wald und ....Zwerge.
Zwerge? Ja, Zwerge!
Kleine Männer, glücklich lebend in ihrer frauenfreien Wald-WG, bis, ja bis die holde Weiblichkeit brachial in das maskuline Idyll einbricht. Ab da heißt es nur noch: "Wer hat von meinem Tellerchen gegessen?" oder "Wer hat in meinem Bettchen gechlafen?" Fragen, die die Männerwelt bewegen....herrlich albern beantwortet von Otto & Co.


7 Zwerge - Männer allein im Wald
(Zipfel-Edition, 2 DVDs)

 

Gesundes aus
Schrot und Korn:
(von Petrus)


Was ist die Schrothkur ?

Ihr Name stammt von dem Naturarzt Johann Schroth, der im Jahr 1829 dieses klassische Naturheilvervahren begründete. Wie so oft in der Geschichte der Naturheilmedizin hat auch Johann Schroth seine Anwendung an sich selbst erprobt: Im Alter von 18 Jahren erlitt er eine schwere Kniegelenksverletzung durch den Hufschlag eines seiner Fuhrpferde.

Mit kalten Umschlägen, die er bis zur Erwärmung liegen ließ, konnte er seine schlimme Verletzung vollständig auskurieren. Diese Methode wandte er zunächst bei erkrankten Tieren und dann auch bei Menschen an.

"In feuchter Wärme gedeiht Holz, Frucht und Wein, selbst Fleisch und Bein" erkannte er aus der Natur. Schroth beobachte auch, daß kranke Tiere die Nahrungsaufnahme und das Trinken einschränkten oder ganz verweigerten. Dies brachte ihn auf die Idee, neben der feuchten Wärme die Schroth´sche Diät und den rhythmischen Wechsel von Trink- und Trockentagen einzuführen.

Über wenige Wochen wechseln sich diese Trink- und Trockentage ab, an denen eine kalorien- und eiweißarme, fett- und salzarme Kost aus Getreidebrei, Vollkornbrot und Gemüsesuppen gegessen wird. Getränke, darunter auch Wein, gibt es an den Trinktagen. Zusätzlich sorgen Ganzkörperpackungen für eine gute Durchblutung und regen den Stoffwechsel an.


Gesund und fit
durch die Schrothkur.

Heißa Walpurgisnacht!


Auf die Besen geschwungen und zum Blocksberg (das ist der Brocken im Harz) geflogen! Was
sieht die moderne Hexe? Lauter Hexenfeuer und jede Menge Touristen. Mit alten Hexenbräuchen
werden gute Geschäfte gemacht.
Wer oder was waren eigentlich die Hexen? Nicht nur weise Frauen und Hebammen und Frauen mit
roten Haaren. Verdächtig konnte sich jeder machen. Auch Männer und Kinder wurden als
Hexen/Hexer verbrannt.
Und was bedeutet das Wort Hexe? Es stammt vermutlich vom althochdeutschen “Hagazussa”, was mit Zaunreiterin übersetzt wird. Der Zaun als Grenze zwischen zwei Welten. Und die Hexe mit der Macht auf die andere Seite wechseln zu können.

Die modernen Hexen - was sind das für Frauen? Ich war auf Spurensuche in den Weiten des WWW
und fand keine homogene Gruppe. Viele junge Frauen, die, von Serien wie “Charmed” beeinflusst,
ein etwas naives Hexenbild haben, Anhänger des Wicca-Kultes, und sogenannte freifliegende
Hexen, die alleine ihren Vorlieben nachgehen.... Hexe sein - das ist für viele Frauen eine
Lebenseinstellung. Das hat nicht unbedingt etwas mit Magie zu tun. Aber viel mit Verehrung für die
Natur empfinden. Mit der Natur zu leben, statt gegen sie anzukämpfen.
Rituale und Feierlichkeiten im Jahreslauf werden von den meisten Hexen begangen.
Zur Walpurgisnacht gehören eine mit frischen Zweigen geschmückte Wohnung, bunte Bänder an
den Zweigen und frische Blumen auf dem Tisch vervollständigen die Dekoration. An Eßbarem
gibt's allerlei aus frischen Kräutern: Kräuterbutter, -soßen, -rühreier. Lamm ist ein traditionelles Frühjahrsessen. Salate und natürlich eine Maibowle mit frischem Waldmeister vervollständigen das
Ganze.

Und wer sich im Morgengrauen des 1. Mai mit frischem Quell- oder Flußwasser wäscht, erlangt Jugend, Schönheit, Glück und Gesundheit für das ganze Jahr.
Alle, die keinen Fluß in der Nähe haben, können dieses Gesichtswasser versuchen:
50 g Rosenwasser
50 g Orangenblütenwasser
25 g Hamameliswasser
10 Tropfen Benzoe-Tinktur (wenn vorhanden)

 

Film-Tipp zum Thema:
DVD-Tipp von Moppel

Die Hexen von Eastwick
Alle Frauen sind Hexen und alle Männer ihre Opfer! Ganz so einfach ist diese Geschichte nicht gestrickt! Was sich da zwischen Susan Sarandon, Michelle Pfeiffer und Cher auf der eine und Jack Nicholson auf der anderen Seite abspielt, ist eine charmant überzeichnete Story um Hexen und Hexenmeister. Göttlich finde ich besonders Nicholson,dessen diabolisches Grinsen in der Filmbranche absolut einmalig ist.
Kein neuer Film, aber ein absoluter Klassiker


Die Hexen von Eastwick
(DVD)

Beltane
(von Alexx)



Dein persönliches Beltane-Ritual

Beltane, oder auch Walpurgis, wird seit ewigen Zeiten in der Nacht zum ersten Mai gefeiert. Das Fest begrüsst die neu erwachende Natur und huldigt der Fruchtbarkeit von Erde und Mensch. Knisternd liegt Magie in der Luft - Beltane ist der allerhöchste Feiertag der Hexen. Aus allen Himmelstrichtungen strömen sie zusammen, um ein ekstatisches Fest zu feiern. Ihre Kräfte und Fähigkeiten konzentrieren sich hier und sie vermögen in solchen Nächten besonders klar in die Zukunft zu blicken. Was wird sie bringen? Welche Wünsche wird sie erfüllen?
Denjenigen, die es nicht danach drängt, um nächtliche Freundenfeuer herumzutanzen, soll hier ein anderes, kleines Ritual vorgestellt werden, mit dem - nicht nur an Beltane - positive Energien für eine glückliche Zukunft angezogen werden können.

Bereite Dir einen frischen Badezusatz aus folgenden Zutaten:
2 Esslöffel Jojoba- oder Mandelöl
1 Tasse Milch
4 Esslöffel Sahne
10 Tropfen äth. Rosenöl
5 Tropfen Bergamotte
5 Tropfen Ylang-Ylang
5 Tropfen Orangenöl
2 Hände voll frischer Rosenblätter

Stelle ein paar Kerzen auf, lösche das Licht bevor Du in die Wanne steigst.
Schliesse die Augen, entspanne Dich und atme ein paar Mal langsam und tief ein und aus. Lasse vor Deinem inneren Auge ein Bild entstehen: Du sitzt auf einer Wiese und lehnst Dich an den Stamm einer Birke. Die Sonne scheint warm und es duftet wundervoll nach Rosen. Du fühlst Dich friedlich und ruhig. Was ist Dein grösster Wunsch für die nahe Zukunft? Formuliere ihn klar in Deinem Geist. Nun stellst Du ihn Dir als farbige Energie vor. Lass Dir Zeit dabei. Vor Dir spriesst nun langsam eine Rose aus dem Boden. Sie leuchtet und sprüht in der Farbe Deiner Wunschenergie und duftet köstlich. Sie schliesst Dich in ihre leuchtende Aura ein und schenkt Dir das Gefühl, dass sich Dein Wunsch bereits erfüllt hat - wie fühlt sich das an? Halte diese Empfindung fest und nimm sie mit, wenn Du langsam wieder zur Oberfläche Deines Bewusstseins auftauchst. Du blickst nun voller Vorfreude in die Zukunft, geladen mit dieser wundervollen, positiven Energie!

Hast Du nicht Lust, jetzt vielleicht doch noch auf eine Party zu gehen? Es ist schliesslich Beltane....


Die Weisheit der Hexen.
Badewannenmeditationen. Rituale und Beschwörungen für ein glückliches Leben.

Der Mai ist gekommen:
(von Skrolan)



Maibräuche

Vor dem ersten Mai werden alle ledigen Mädchen über 16 Jahren versteigert. In der Nacht zum ersten Mai, ist das große Ausrufen. Dazu treffen sich die Junggesellen und "stechen" ihren Maibräuten einen Maistrauß. Bei jeder Braut wird das jeweilige Paar ausgerufen
und anschließend das Mailied gesungen.

Das Mailied

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus.
Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus.
Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt,
so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt.

Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt´!
Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht.
Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert;
es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert.

Frisch auf drum, frisch auf im hellen Sonnenstrahl,
wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal!
Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all-
mein Herz ist wie ´ne Lerche und stimmet ein mit Schall.

Und abends im Städtchen, da kehr´ ich durstig ein:
Herr Wirt, mein Herr Wirt, eine Kanne blanken Wein!
Ergreife die Fiedel, du lustiger Spielmann du,
von meinem Schatz das Liedel, das sing´ ich dazu.

Und find ich keine Herberg´, so lieg´ ich zur Nacht
wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht.
Im Winde, die Linde, die rauscht mich ein gemach,
es küsset in der Früh´ das Morgenrot mich wach.

O Wandern, o wandern, du freie Burschenlust!
Da wehet Gottes Odem so frisch in der Brust;
da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt:
Wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt!

Dieses bekannteste deutsche Mailied wurde von Emanuel Geibel (1815-1884) gedichtet.
Die Melodie ist eine Böhmische Volksweise.

Dialekt
(von Petrus)
Hausfrauen aller Welt:
Verständigt Euch – wenn Ihr könnt!

Berliner = Pfannkuchen (Sachsen) = Krapfen (Bayern)
Brotende /-anfang = Knäppchen (Ruhrgbt.) = Knerzel (Pfalz) = Knäusle (schwäb.) = Knust (Bremen) = Kanten, Ranft, Renftchen (Sachsen)
Brotspeise mit Äpfel und Rosinen = Ofenschlupfer (schwäb.)
Brötchen = Semmeln (Bayr.) = Schrippen (Berlin)
Hefeteigmännchen = Stutenkerle (Niedersachsen) = Weggemann, Kloosmann (NRW) = Dambedei (Baden) = Weckmänner (Ruhrgebiet)
Kartoffeln = Ebbiere, Krumbiere (badisch) = Ebern (Sachsen)
Grünkohl = Braunkohl (sächs.)
Knoblauch = Knofi (Sachsen)
Rotkraut = Rotkohl (norddeutsch), Blaukraut (Bayern)
Apfelkerngehäuse = Butzen (schwäbisch) = Apfelkitsche (Ruhrgbt.) = Apfelkrutzen (Pfalz) = Griepsch (Bremen) = Kriebsch (Sachsen)
Blutwurst = Bludworscht (badisch)
Fleischwurst = Fleeschworscht, Lyoner (Rheinland Pfalz)= Gekochte (Bremen)
Hackfleisch = Hackepeter (Sachsen aber nur vom Schwein ) = Tartar, Schabefleich (Sachsen, vom Rind ) = Halbundhalb, Gewiegtes (Sachsen, gemischt )

Apfelsaft (vergoren) = Moscht (schwäb.), Süßer (hess.)
Rauscher Zwischenstufe zwischen Süßer und Apfelwein (hess.)
Apfelwein = Äppler, Ebbelwoi (Hessen)

Arme Ritter = Rostige Ritter (Rheinland Pfalz)
Eistüte , Waffelhörnchen (D)
Fleischklöpse /Frikadellen = Buletten (Berlin, Sachsen) = Hackfleischbällchen (Sachsen)
Kartoffelbrei /-pürree = Ebernbeppe (Sachsen)
Kartoffelpuffer Krumbeerpannekuche (Rhld-Pfalz)
Pellkartoffeln Quellde (Rheinland Pfalz)
Kartoffeln mit Quark = Wampenkitte (Sachsen, wobei damit in manchen Sächs. Gegenden auch Kartoffelbrei gemeint ist )
Knödel = Knödl (bay.) = Klöße (norddeutsch)
Pfannkuchen = Plinsen (Sachsen)
Gemüseeintopf = Quer dorsch de Garde (Rheinland Pfalz) = Quer-Beet-Suppe (Sachsen)

Passiersieb (Gemüsesieb), Durchschlag (Sachsen)
Tasse = Többchen (Sachsen, man trinkt „än Többchn Gaffeee “)
Topf Dibbe (hess.), Haawe (Rheinland Pfalz), Tiegel (kleine, runde Pfanne in Sachsen) Bräter (große Pfanne, mit hohem Rand in Sachsen)

wischen = feudeln (sächs.) = aufnehmen (nördl. D)
polieren = wienern (wie sollen das die Österreicher verstehen? , blitzen (Sachsen)
Handfeger + -besen = Handuhle (Bremen) = Kehrwisch (?)= Handeule (Schleswig-Holstein)
Lappen = Lumbe (badisch) = Feudel (Bremen)
Schrubber = Leuwagen (Schleswig-Holstein)
Staubsauger = Huulbesen (Schleswig-Holstein)

Pflaumenkuchen
= PrummeFlam (Aachen )

 

Frühjahrsblüten
(von Amelie)



Parfum aus dem
heimischen Garten



Mit den Blumen unserer Gärten läßt sich bestimmt ein toller Duft zusammenbringen.


In unseren heimischen Gärten sind diese Blumen zu finden:
Narzissen, Schachbrettblume ,Trauben-Hyazinthen ,Blausternchen ,Kaiserkrone ,
Strahlen-Anemone, Garten-Krokus ,Schneestolz,
Eisenkraut (Verbena), Glockenblume , Rose, Lavendel, Iris, Kirschblüte, Marillenblüte, Pfirsichblüte, Anemonen, Mohn und die Vanilleblume (Heliotropium)


Kräuter:
Zitrronensalbei, Pfefferminze, Rosmarin, Zitronenmelisse,Thymian ,Rhabarber , Wacholder,
Petersilie, Dill , Basilikum, Kerbel , Brunnenkresse, Frauenmantel, Fenchel.

Nicht zu vergessen:
Veilchen, Flieder, Apfelblüten, Tulpen und die Maiglöckchen

Bei uns wird die Heliotrop auch Sonnwendblume genannt, da fallen aber wieder so einige wie Ringelblume, Tagetes(Marigold),
Arnika darunter da diese auch Sonnwendblume heißen.

Also wenn das kein heimisches Düftchen wird!

 

Pilates
(von Mermaid)

Körperbewußtsein statt Muskelaufbau

Ihr wollt etwas für euren Körper tun? Der Frühling ist ja die beste Zeit. Die Natur wacht auf und wir auch?

Der Trendsport Pilates, ein Mix aus Yoga, Akrobatik und Ballett, ist heute zum Renner in vielen Fitness-Studios geworden und viele Stars, wie Jennifer Aniston, Sarah Jessica Parker, Jodie Foster, Madonna, Sharon Stone sollen es auch praktizieren. Dabei wurde Pilates vom deutschen Fitnesspionier Joseph Pilates bereits vor beinahe einhundert Jahren entwickelt.

Joseph Pilates wurde 1880 in Düsseldorf geboren. Später wanderte nach England und in die USA aus.  Als Kind war er kränklich, litt u.a. an Asthma und Rachitis. Aber er hatte den Willen etwas für sich und seinen Körper zu tun und begann sich für Yoga und Zen zu interessieren. Er trainierte die unterschiedlichsten Sportarten und mit 14 war aus dem schwächlichen Kind ein begeisterter Sportler geworden.

1912 verließ Pilates Deutschland und arbeitete z.B. als professioneller Boxer, Zirkusartist und sogar als Lehrer für Selbstverteidigung für die Polizeimannschaft von Scotland Yard. Als er während des ersten Weltkrieges als Gefangener interniert wurde, unterrichtete er seine Mitgefangenen und begann dort bereits mit der Entwicklung seiner Pilates-Methode.

Nach Ende des 1. Weltkrieges, auf dem Weg als Auswanderer nach New York traf Joseph Pilates seine zukünftige Frau. Beide eröffneten in New York das erste Pilates Studio – welches übrigens heute noch existiert. Zunächst wurden Tänzer des New York City Ballett auf die Pilates Methode aufmerksam und Choreographen, wie Martha Graham und George Ballanchine begannen nach der Pilates Methode zu arbeiten. Sie war damals revolutionär.

Pilates hatte zunächst eine Mattentraining entwickelt, später wurde dann daraus die „Reformer-Technik“ an speziellen Geräten erweitert.

Heute kann man sowohl mit als auch ohne Geräte in vielen Studios auf der ganzen Welt trainieren.

Pilates besteht aus über 500 unterschiedlichen Übungen. Die Besonderheit ist das Wechselspiel aus Dehnung und gleichzeitiger Kräftigung der Muskulatur. Pilates ist ein ganzheitliches Training. Alle Muskeln sind gleich wichtig. Die kleineren sollen gekräftigt, die größeren Muskeln gestrafft und geschmeidiger werden. Isolierte Bewegungen werden grundsätzlich vermieden, um muskulären Dysbalancen vorzubeugen. Trainiert wird in Ruhe unterstützt durch eine Atemtechnik. Der Körper wird als Einheit betrachtet, geistige und körperliche Fitness stehen im ausgewogenen Verhältnis zu einander.

Die Basis beim Pilates ist das „Powerhouse“. Unser Kraftzentrum, die Körpermitte soll gestärkt werden. Von hier geht die Dehnung und ntspannung des ganzen Körpers aus.

Pilates arbeitet mit folgenden Prinzipien:

Konzentration
Während den Übungen sollte es keinen Moment geben, in dem die Konzentration nachlässt.

Kontrolle
Pilates fordert die Kontrolle über den Körper und den Geist. Jede Bewegung sollte mental bewusst und sorgfältig geplant, kontrolliert "geführt" werden.

Zentrierung
Pilates sagt: "Lass die Bewegung aus einer starken Mitte fließen." Die Mitte ist der Bereich um den Bauchnabel bis zu den Rippenbögen; mit eingeschlossen sind auch der untere Rücken und der Po.

Bewegungsfluss
Jede Bewegung sollte fließend ausgeführt werden, nicht abgehackt und isoliert.

Atmung
Sollte bewusst – fließend den Übungen angepasst werden

Persönliche Grenzen
Jeder Mensch ist anders und diese individuellen Grenzen sollte man beachten und respektieren.

Pilates ist eine Trainingsform, die für jedes Alter, Geschlecht und Fitnesslevel geeignet ist. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich die Pilates Methode weiterentwickelt und es gibt Programme mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Pilates kann zur Rehabilitation (z.B bei Rückenproblemen) als auch einfach als Fitness-Methode genutzt werden. Bei regelmäßigem Training soll körperlicher und seelischer Stress abgebaut werden. Der Körper wird geschmeidiger und gekräftigt.

Wenn man eine Einführung in Pilates mitgemacht hat und es schafft den „inneren Faulpelz“ in sich zu überwinden, ist Pilates auch ein gutes Trainingsprogramm für das heimische Wohnzimmer.

Wer mehr über Pilates wissen will, hier eine kleine Auswahl von Literatur:

Schlank und schön mit Pilates v. Broke Siler (wohl mit das beste Buch, aber eher nicht für Anfänger), EUR 7,50

Pilates, einfach und wirksam v. Alan Herdmann, EUR 9,90

Pilates Training v. Alycea Ungaro, EUR 14,90

Winsor Pilates v. Mari Winsor, 3 Videos/DVDs mit Anleitungn für zu Hause, ca. 70 EUR


Pilates für Einsteiger (mit Audio-CD)

 

Diät-Tipps
(von Peggy)

Gleiche die Ernährung aus:
1. Setze Dir Ziele : Der Schlüssel liegt in der Ausgewogenheit und Anpassung der Ernährungsbilanz zum Energieverbrauch.
2. Nimm ein gutes Frühstück zu Dir , denn das sollte mindest 20% der täglichen Kalorienzufuhr ausmachen und besonders gesund und ausgeglichen sein.
3. Iß ausgewogene Mahlzeiten, wo Proteine, Fette und Kohlenhyrate in einem ausgewogenen Verhältnis stehen. Ziehe bei mindestens 2 Mahlzeiten Rohkost dem Gegahrten vor und iß auch mal Obst.
4. Trinke viel – am Besten 2 Liter am Tag.
5. Mache Dir Freuden . Gönn Dir ab und an etwas „Leckeres“ und sei phantasievoll mit der Zusammenstellung des Essens.
6. Iß langsam , denn wer langsam ist, spürt besser das Sättigungsgefühl
7. Iß weniger . Verkneif Dir den Nachschlag.
8. Reduziere Deinen Fettkonsum . Antihaft-Kochgeschirr sind der Schlüssel zum Abnehmen in Kombination mit ein wenig guten Ölen.

Limitiere die Extras:
1. An falschen Dingen zu knabbern, ist eine Todsünde. Wer an Gemüse statt an Chips knappert hat auch eine Chance abzunehmen.
2. Reduziere den Alkohol auf ein Minimum – wenn überhaupt mal ab und zu einen Glas Wein oder Sekt.
3. Nimm Dich zusammen, wenn Sie außer Haus essen! Gerade die Davors und Danachs sind hier besonders schlimm.
4. Achtung bei Desserts und Süßigkeiten. Ziehe lieber mal Früchte oder Jogurt der Torte vor.

Sorge für Bewegung :
1. Wenn Du stark übergewichtig bist, solltest Du Dich beraten lassen: Du riskierst sonst Verletzungen. Wassergymnastik und Walking ist eine sanfte Aktivität für den Einstieg.
2. Mache regelmäßig Sport, idealerweise 2-3 Mal pro Woche. Lege Dich terminlich fest.

Halte die Motivation hoch:
1. Nimm für Dich selbst ab – nur bei der eigenen inneren Bereitschaft kann es klappen.
2. Verliere keine Zeit und fange jetzt an.
3. Sei geduldig mit Dir selbst und nimm ganz langsam ab.
4. Holen Sie sich die Meinung eines Spezialisten ein, wenn Sie nicht mehr weiter kommen.
5. Visualisiere Dein Ziel z. B. mit einem Bikinifoto.
6. Beende die Diät mit Vernunft, um nicht wieder in alte Gewohnheiten zu verfallen

 

Die Rhön
(von Fröschlein)

Land der offenen Ferne

Durch die Wiedervereinigung wurde die Rhön im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen wieder die Mitte Deutschlands. Größere Städte sind Fulda in Hessen, Bad Salzungen und Meiningen in Thüringen sowie Bad Brückenau, Bad Neustadt und Bad Kissingen in Bayern. Im März 1991 erkannte die UNESCO die Rhön als Biosphärenreservat an, um den Schutz, die Pflege und Entwicklung dieser außergewöhnlichen Mittelgebirgslandschaft zu sichern.

Die Hauptsehenswürdigkeit der Rhön ist für mich die Landschaft. Besonders der Blick von den vielen Bergen und Kuppen ist oftmals atemberaubend.
Die Wasserkuppe ist mit 950 Metern die höchste Erhebung der Rhön. Sie bietet eine hervorragende Rundsicht und ist die Wiege des Segelfluges. Die höchste Erhebung der Bayerischen Rhön und heiliger Berg der Franken ist der Kreuzberg mit 925 Metern. Er beheimatet ein gleichnamiges Kloster, das hervorragendes Bier braut und ein beliebtes Ausflugsziel ist. Der Gebaberg (751 m) ragt mit seinem lang gestreckten, kahlen Rücken aus der thüringischen Rhön hervor.

Das Schwarze Moor ist das eindruckvollste Hochmoor der Rhön. Ein Bohlenpfad (ca. 3 km, 1 Std.) mit Informationstafeln führt durch die verschiedenen Moorbereiche und vorbei an einem typischen Moorauge. Auch das Rote Moor ist einen Besuch wert.
Für Wanderer sind 6.000 km Wanderwege markiert und zahlreiche Hütten zum Rasten vorhanden.

Museumsfreunde finden in Ostheim vor der Rhön das Orgelbaumuseum, in Fladungen ein Freilandmuseum, das Theatermuseum in Meiningen, das Deutsche Segelflugmuseum in Gersfeld, das Schloss Fasanerie in Eichenzell, das Konrad Zuse Museum in Hünfeld und die Gedenkstätte Point Alpha in Geisa um nur einige zu nennen.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind unter anderem die Städte Fulda und Bad Kissingen, die Kirchenburg in Ostheim vor der Rhön, die Stiftskirche in Rasdorf, die Steinwand, sowie zahlreiche Burgen und Ruinen.

Auch für Kinder hat die Rhön viel zu bieten, wie z.B. eine Reihe neu erbauter Schwimmbäder (z.B. in Bad Brückenau und Bad Neustadt), den Wildpark in Gersfeld, die Sommerrodelbahn auf der Wasserkuppe sowie die Kinderakademie in Fulda.

Der Bereich Gesundheit und Wellness wird in der Rhön bestens abgedeckt. Unter den 8 Kurorten und Heilbädern der Rhön ist auch Bad Kissingen, der bekannteste Kurort Deutschlands, vertreten. Beautyprogramme werden in den Hotels bis zu Privatpensionen angeboten.

Als Wintersportgebiet ist die Rhön bekannt. Für Sportler ist aber das ganze Jahr über viel geboten: Radfahren und Mountainbiking, ein Hochseilgarten, mehrere Golfplätze, Reiten, moderne Schwimmbäder, Kanufahren uvm.

Unterkünfte stehen vom 5* Luxushotel in Bad Kissingen über Ferienwohnungen bis zum einfachen Wandererzimmer in jeder Preisklasse zur Verfügung. Es gibt auch zahlreiche sehr gut ausgestatte Campingplätze und Stellplätze für Wohnmobile.

Für das leibliche Wohl empfehlen sich besonders die Gaststätten der Gemeinschaft „Aus der Rhön – Für die Rhön“ und „Rhöner Charme“. Hier wird Wert auf heimische Produkte und regionale Spezialitäten, wie z.B. das Rhönschaf, gelegt. Aber auch Gourmets und Liebhaber internationaler Küche kommen nicht zu kurz. Hammelburg und Ramsthal sind als Anbauorte für Frankenwein bekannt.

Weitere Informationen zur Rhön findet Ihr z.B. unter www.rhoen.de, www.naturpark-rhoen.de und www.rhoenline.de sowie den Touristinfozentren im Haus der Langen Rhön und im Haus der Schwarzen Berge.


Rhön (Wanderführer)