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Asien-Special
Chinesische Hochsprache Mandarin
(von Fettchen)

Allgemein


Da China ein sehr großes Land ist, gibt es sieben Dialekte, die so unterschiedlich sind, dass sich Süd- und Nordchinesen kaum unterhalten können. Um die Sprache zu vereinheitlichen, wurde "Mandarin" zur offiziellen Landessprache ernannt.

Alle Wörter müssen aus einem begrenzten Vorrat an Silben (nur 420) gebildet werden. Wörter aus fremden Sprachen werden lautgemäß übersetzt. Einzelne Buchstaben gibt es nicht. Oft besteht ein Wort aus nur einer Silbe.

Diese Silben bekommen durch unterschiedliche Betonung ihre jeweilige Bedeutung, obwohl es viele Doppelungen gibt. Die Bedeutung ergibt sich aus dem Zusammenhang.

1. Tonlage: u (relative hohe Stimmlage, keine Änderung der Tonlage)
2. Tonlage: ú (etwa wie der fragende Ton im Deutschen)
3. Tonlage: u (auf mittlerer Tonhöhe beginnend, zunächst abfallend und dann wieder ansteigend)
4. Tonlage: ù (etwa wie der Befehlston im Deutschen)
5. Tonlage: unbetont

 

Schriftzeichen

Die Silben werden üblicherweise in Schriftzeichen (hànzì) dargestellt, die entweder als traditionelle Langzeichen oder als einfachere Kurzzeichen geschrieben werden. Die Langzeichen werden in der Region um Hongkong benutzt. Für den internationalen Schriftverkehr wurde die Lautsprache (pinyin) entwickelt.

Obwohl die Silben je nach Region ganz anders ausgesprochen werden, können sich alle Chinesen anhand der Schriftzeichen miteinander verständigen. 6.000 Schriftzeichen reichen für den Alltag aus, es gibt aber über 50.000.

Der Aufbau der Schriftzeichen ist vorgegeben, auch die Strichreihenfolge ist entscheidend. Die Form der Striche ist genormt und die Striche werden in Strichgruppen zusammengefasst.

Beispiele:

"Mensch" heißt "rén", ausgesprochen "jön"

"Nein" heißt "bù",
ausgesprochen "bu"

"Sein" heißt "shì",
ausgesprochen "shä"

"Buch" heißt "shu",
ausgesprochen "schuh"

"Auto" heißt "che",
ausgesprochen "tschöa"

Hier seht ihr die Zahlen 1 - 10 als Kurz- und Langzeichen dargestellt:

http://www.schriften-lernen.de

 

Grammatik

Die Grammatik ist, von vielen Aussprache-Regeln abgesehen, relativ einfach. Verben werden nicht konjugiert, bei Entscheidungsfragen wird einfach "ma" an das Satzende gestellt. Die Sätze klingen für uns Deutsche seltsam:

"Guten Tag!"
heißt " ni hao", ausgesprochen
"ni hau". Wörtlich übersetzt bedeutet das "du gut".

 

Interessante Wörter

China: zhong guó (Aussprache: dschung gua) (Bedeutung: Mitte + Land = Land der Mitte)

Chinesisch: hàn yu (Aussprache: han jü)

Deutschland: dé guó (Aussprache: de gua)

Jasmintee: hua chá (Aussprache: hua tschah)

Frühlingsrolle: chung juan (Aussprache: tschung dschuan)

Städte: Peking = bei jing, Hongkong = xiang gang, Berlin = bó lín, Hamburg = hánbao

Bitte seht mir nach, dass Chinesisch sehr komplex ist und dass ich es erst seit vier Monaten lerne. Ich habe hier nach bestem Wissen die wichtigsten Grundzüge dargestellt.

Quellen bzw. informative Links:
Praktisches Chinesisch Band I
(ISBN 7-100-01675-4)
http://www.schriften-lernen.de
http://www.brucca.de
http://www.xuexizhongwen.de

 

 

 

Asien-Special
Tai Chi Chuan
(von Kirachris)

Ich habe Tai Chi Chuan einige Zeit gemacht. Es vereint Meditations-Übungen, Koordinationsvermögen und Kraft. Ich habe eine Seite im Internet gefunden, die es besser erklärt als ich es kann: http://www.tai-chi-tee.de/Taiji.html

Daraus einige Auszüge.

Tai Chi ist vor mehr als 400 Jahren in China entstanden. Die Wurzeln dieser Übungen reichen jedoch viel tiefer. Tai-Chi-Bewegungen scheinen so alt wie die Menschheit zu sein, da sie in vielen Punkten den ursprünglichen Ausdrucksformen unseres inneren Wesens entsprechen. Eine wichtige Basis innerhalb der Entwicklung des Tai Chi in China bildet Qi-Gong mit seinen gezielten energiestärkenden Übungen. Eine weitere Wurzel des Tai Chi Chuan ist die Kampfkunst. Doch aus meiner Sicht liegen im Tai Chi Chuan und der taoistischen Philosophie Möglichkeiten für die Entwicklung der Menschen, die über die Kampfkunst hinausgehen. Die Bewegungen des Tai Chi sind so fließend und harmonisch, dass sie an einen Tanz erinnern. Die langsam ausgeführten Bewegungen rufent bei vielen Menschen schon beim Betrachten inneren Frieden und Gefühle der Harmonie und Zeitlosigkeit wach. Tai Chi ist im wortwörtlichen Sinn "eine schöne Kunst". Die gesundheitlichen Wirkungen des Tai Chi sind vielfältig. Ein gesundheitliche Verbesserung stellt sich vor allem durch intensives Training auf der Grundlage einer korrekten Körpermechanik ein:

Zuerst arbeiten wir an einer Stärkung der Grundkraft - vor allem im Beinbereich. Dadurch kann der Oberkörper und damit auch die Wirbelsäule loslassen. Die Haltung der Wirbelsäule verbessert sich. Die Konzentrationsfähigkeit steigert sich. Das Gleichgewichtsgefühl wird geschult. Es werden Muskelpartien in der Nähe der Knochen trainiert.

Die allgemeine Wahrnehmungsfähigkeit erhöht sich. Es entwickelt sich eine Sensibilierung für den eigenen Körper und seine Bedürfnisse, wodurch eine Art Frühwarnsystem für Überlastungs- und Streßsituationen entstehen kann. Die Wirkungen werden auch oft bezeichnet als Verwurzelt-Sein, Zentriert-Sein, Harmonisierung der Lebensenergien yin und yang, Vermehrung des Chi, erhöhte Aufmerksamkeit, schnellere Reaktionen, Stärkung der Innenorgane, eine tiefe gleichmäßige Atmung.
Weiterhin entstehen mehr Beweglichkeit und Flexibilität im Tun und Denken.

Zwischenzeitlich durften wir durch das Training des alten Xiaojia Chen-Stils erkennen, dass sich tiefe, innere Entspannung und Kampfkunst ergänzen. Gerade Tai Chi Chuan als Kampfkunst gründet auf einer sehr tiefen Entspannung, die bis in die Knochenstruktur reicht. Die Wirkungen einer solchen, inneren Kampfkunst sind Ausgeglichenheit und Friedfertigkeit.

 

 

 

 

 

Asien-Special
Akupressur
(von Fröschlein)

Wohlbefinden durch sanften Fingerdruck

Übersetzt bedeutet Akupressur Punkt-Drücken. Sie ist aus der jahrtausende alten Tradition der chinesischen Heilmassage entstanden. Mit Akupressur wird auf das Fließen der Lebensenergie im Körper eingewirkt. Blockaden werden gelöst und fehlgeleitete Energie gesteuert. So werden nicht die Anzeichen der Krankheit sondern die Ursache bekämpft.


Bei den folgenden Beschwerden konnte ich die Akupressur bereits erfolgreich einsetzen.

Schluckauf:
Auf der Innenseite des Unterarmes, zwei Finger breit vom Handgelenk zum Körper zu, in der Mitte kräftig drückend massieren. Aber nicht so stark, dass es weh tut. Bei Kindern die Fingerbreite des Kindes als Maßstab nehmen und den Druck kindgerecht anpassen.

Übelkeit:
Der Punkt soll auch bei Übelkeit, Brechreiz, Erbrechen, Schwindel, Sodbrennen, Magenschmerzen und Verdauungsbeschwerden wirken.

Schnupfen:
Den Muskel zwischen Daumen und Zeigefinder (genau das Dreieck) mittelstark drücken oder reiben. Am besten geht das mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand.

Schmerzen:
Der Punkt gilt als stärkster schmerzlindernder Punkt mit besonderer Wirkung auf Gesicht und Kopf.

Husten:
Der Punkt entspricht dem von Schnupfen, nur wird der Punkt kräftig gedrückt. Mir hilft der Punkt bei Hustenkrämpfen und Reizhusten.

Kopfschmerzen:
Bei Spannungskopfschmerzen die leichte Vertiefung am Ende der Augenbraue mittelstark für 5 Minuten drücken. Entlang der Augenbraue liegen weitere Punkte am Anfang und in der Mitte.

Heißhunger:
Das Grübchen zwischen Nase und Oberlippeleicht drücken für 90 Sekunden.

Schlafstörungen:
Zwischen den Augenbrauen langsam und mit voller Konzentration 3-5 Minuten sanft drücken.

Entzug:
Wer mit dem Rauchen aufhören möchte und unter Entzugserscheinungen leidet, kann es mit folgendem Punkt probieren:
Auf der Innenseite des Unterarmes in der Beugefalte des Handgelenkes den Punkt unterhalb des Ringfingers 5 Minuten mittelstark drücken.

 

Was ist zu beachten?

Schädliche Nebenwirkungen sind nicht zu befürchten. Lediglich bei schweren organischen Herz- oder Kreislauferkrankungen und lokalen Hautveränderungen im Bereich der Akupressurpunkte sollte komplett auf die Akupressur verzichtet werden. Während der Schwangerschaft sind einige Akupressurpunkte zu meiden.

Weitere Informationen zur Akupressur findet Ihr in "Akupressur - Heilung auf den Punkt gebracht" von Dr. Franz Wagner aus dem GU-Verlag, ISBN 3774214794 oder in "Heilende Punkte" von Michael Reed Gach aus dem Doermer Knauer Verlag, ISBN 3426870703.

 

 

 

 

Asien-Special
Der grüne Tee
(Text von Peggy / Rezept von Asaalah)

Ein ganz alltägliches Lieblingsgetränk der Chinesen ist der Grüntee. Nicht nur, dass Grüntee ausgesprochen erfrischend und schmackhaft ist - er ist in vielfältiger Hinsicht auch extrem gesund. In der Traditionellen Chinesichen Medizin ist er ein wichtiger Bestandteil.

 

Die jüngere Wissenschaft beweißt, was die TCM lange weiß: Grüntee beugt Krankheiten vor. Cholesterinpatienten können berichten, dass sie durch den regelmäßigen Genuf von Grüntee eine echte Verbesserung ihrer Werte erleben.

Der grüne Tee ist die Urform des Tees. Dass die die Asiaten mit ihrem Lieblingsgetränk nicht falsch liegen, zeigt dort auch die allgemeine Volksgesundheit. Zu den Sensationsmeldungen beim Grüntee gehört auch, dass er angeblich Krebs verhindert. Es ist zwar kein Wundermittel, aber als wissenschaftlich erwiesen, dass in Grüntee eine Substanz enthalten ist, die die Bildung von Tumoren und Metastasen eindämmt. Die Chinesen benutzen ihn als Universalmedikament gegen Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwächen und Blasenleiden.

Die Inhaltstoffe:
Für die Herstellung von Grüntee werden die Blätter gepflückt, vorsichtig gedämpft und getrocknet. Dabei wir besonderen Wert darauf gelegt, dass die Blätter nicht brechen, damit kein Pflanzensaft austritt. Durch dieses schonende Verfahren werden die wertvollen Inhaltstoffe bewahrt. Um so frischer der Tee umso besser.

Mineralien
Calzium (starke Knochen und Zähne)
Eisen (Sauerstoffversorgung der Zellen)
Fluorid (Knochenaufbau, gesunde Zähne)
Kalium (ausgeglichener Zellstoffwechsel)
Magnesium (Knochenstruktur, ausgeglichener Zellstoffwechsel)
Natrium (ausgeglichener Zellstoffwechsel)
Phosphor (Knochenaufbau, Energiestoffwechsel)
Zink (Immunabwehr und Wachstum)

Vitamine
Vitamin A, B, B2, B12, C, E
sekundäre Pflanzenstoffe u.a. Catechine, Carotinoide, Flavonoide
Es mag vertückt klingen, aber grüner Tee enthält so viel Vitamin C wie Zitronen. Vitamin C ist ein echter Alleskönner: Es schützt vor Viren und Bakterien, sorgt für straffe Haut, stärkt die Abwehrfunktionen usw. Normalerweise gilt Vitamin C als schnell verderblich. Bei frischer Qualität und in guter lichtgeschützter Abpackung und bei einem sanften Aufguß (70 Grad) bleibt das Vitamin C fast gänzlich erhalten. Mit fünf Tassen grünem Tee wird der Tagesbedarf an dem Radikalenfänger-Vitaminen ACE gedeckt.
Einer der wichtigen Wirkstoffe im grünen Tee sind die Catechine. Sie wirken als Radikalfänger. Die schon erwähnten Krebsvorbeugung ist ihnen auch zu verdanken. Die ebenfalls enthaltenen Flavonoide dienen der Abwehr von Entzündungen und der Immunsystemstärkung. Ebenfalls wirken sie blutverdünnend, was Gefäßverschlüsse und damit Herzinfarkt vorbegt. Auf die Blutfettwerte haben die Flavonoide ebenfalls gute Auswirkung.

Koffein
Ähnlich wie der Kaffee enthält der grüne Tee auch hochgradig anregende Stoffe. Im Unterschied zum Kaffee wirkt beim Grüntee nur langsam anregend und der Effekt hält länger. Ein längerer Aufguss von 4-8 Minuten erhöht diese verzögerte Wirkweise noch mehr.

ätherische Öle
Der Tee enthält auch ätherische Öle, die ausgleichende Wirkung auf die Psychen haben. Sie bewirken eine wohltuende Mischung aus Wachsein und Entspannung. Bei einer Wassertemperatur von 60-70 Grad entfalten sie sich am Besten.

Zubereitung
Ausstattung ist eine Thermoskanne, eine Kanne, eine Tasse, ein Teesieb, grüner Tee und Wasser. Grüner Tee wird nicht mit kochendem Wasser aufgegossen, sondern mit 70 Grad warmen. Das Wasser kurz aufsprudeln lassen und dann wahlweise abkühlen lassen oder etwa sechsmal in die Thermoskanne und wieder zurückgießen. Pro Tasse einen TL grünen Tee in die Kanne geben und mit Wasser auffüllen. Die Teeblätter sollten frei schwimmen können. 2 - 6 Minuten ziehen lassen - je nach Geschmack. Dann füllt man den Tee durch ein Sieb in eine Tasse oder eine Kanne ab. Aus guten grünen Tee kann man übrigens zwei bis drei Aufgüsse machen.

Qualität
Guten grünen Tee erkennt man primär an der färbung der Blätter. Er ist deutlich grün und nicht braun. Die Teeblätter haben einen matten Glanz, sind trocken und fest. Zum Testen sollte man sich möglichst kleine Mengen kaufen. Die besten Qualität wird aus den Blattsprossen gewonnen. Man erkennt sie an einem leicht weißen Flaum. Blättertee besteht aus ganzen Blättern. Dieser wird von Hand gepflückt, da sonst die Blätter zerstört würden. Spätestens im Aufguss erkennt man, ob man Blattspitzen oder einfache Blätter hat. Man erkennt dabei auch Fermentierung. Diese Stellen sind dunkelbraun verfärbt. Um den Geschmack von Grünen Tee etwas milder zu Gestalten kann man selber einige ungespritzte Trockenfrüchte kleinschneiden und sie mit im Aufguß ziehen lassen. Das können Mango, Papaya, Rosinen oder auch Ginseng oder Ingwer sein. Kandierte Früchte sind auch nett. Bei Aromatees muß man sehr aufpassen. Die Aromen sind meistens künstlich und die Teequalität ist minderwertig. Am Besten man aromatisiert selber mit "Kaffeearomen" oder Fruchtsirup.

Grünteeeis mit Pfirsichen
1 Tl. Grüne Teeblaetter
1 l Wasser, kochend
200 g Sahne
3 El. Zucker
4 Pfirsiche, reif
2 El. Mandelstifte
2 El. Pistazien, grün, geschält
6 El. Butter weich
4 Bögen Butterbrotpapier
Oel zum Bepinseln
Früchte zum Dekorieren
Den Tee mit dem kochenden Wasser überbrühen, ca. 5 Minuten ziehen lassen, durch ein Teesieb giessen und ganz abkühlen lassen. Die Sahne
steif schlagen und dabei 1/3 des Zuckers einrieseln lassen. Die
Schlagsahne mit dem grünen Tee mischen, in eine Metallform füllen
und mindestens 2 Stunden in den Tiefkühler stellen.
Inzwischen die Pfirsiche überbrühen und häuten. Den Backofen auf
220°C vorheizen. Die Mandelstifte mit den Pistazien, dem restlichen
Zucker und der Butter mischen. Die Butterbrotpapierboegen mit Oel
bepinseln. Je einen gehäuteten Pfirsich in die Mitte setzen und
Nussbutter daraufgeben. Das Papier Über den Pfirsichen
zusammenschlagen und die Nahtstellen festdrücken. Die Päckchen auf
ein Backblech setzen und 15 Minuten im Backofen garen. Die Pfirsiche
mit der Sauce auf Teller verteilen und mit Früchten dekorieren. Vom
Eis Nocken abstechen und danebensetzen.

Grüntee-Eis mit Sesam
150 ml Joghurt
30 ml Schmand
1 EL Frusip´s Zitrone
1 El Frusip´s Grüntee
4-5 EL Fruchtsüße HT
1 TL Inulin 90 HT
1/2 Meßl. Konjac-Konzentrat HT
1 EL Sesamsamen
Inulin und Konjac-Konzentrat trocken miteinander vermischen. Joghurt, Schmand, Frusip's und Fruchtsüße HT mit dem elektrischen Handrührgerät verrühren, dabei die Inulin-Konjac-Mischung einrieseln lassen. Anschließend die Masse in die bereits gestartete Eismaschine füllen.

Den Rand der Eisbecher mit Zitrone bestreichen und in Sesamsamen tauchen. Mit Sesam, Zitronenscheiben oder Minze servieren.

Grüntee-Tagescreme
(Geeignet für jeden Hauttyp)
2 Mßl. Wasser
1 Mßl. Grüntee-Pulver
1 Tr. Zitrone
50 ml Cremaba HT
2-4 Mßl. Jojobaöl
1 Mßl. Nachtkerzenöl
1/2 Mßl. D-Panthenol 75%
20 Tr. Vitamin E Acetat
5 T. Paraben K
Die Mischung aus Wasser und Tee mit den abgemessenen Wirkstoffen in einer Schüssel gut verrühren und in eine Cremedose füllen

Grüntee Gesichtswasser
(Für unreine Haut)
500 ml Wasser
3-4 T1 grüner Tee
1 Mßl. Kalweg
5-10 Tr. Teebaumöl
Für dieses Gesichtswasser bereitet man zunächst grünen Tee wie gewohnt zu, d. h. man gießt 500 ml ca. 80°C heißes Wasser mit 3-4 Eßlöffel grünem Tee auf. Den Tee fünf Minuten ziehen lassen. Dann das Kalweg zufügen und abseihen. Wenn der Tee auf ca. 30 °C abgekühlt ist, 100 ml abmessen und mit dem Teebaumöl mischen. Der Rest des Aufgusses läßt sich gut für ein Vollbad, für Kompressen und Gesichtdampfbäder verwenden.

 

 

 

Asien-Special
Bonsai
(von Avalon)

Ursprünglich stammt die Bonsaikunst aus dem Kaiserreich China, wo bereits 206 v. Chr. In der frühen Han-Dynastie die ersten künstlichen Landschaften mit kleinen Seen, Inseln und außergewöhnlichen Felsformationen in den Palastgärten der Kaiser nachentworfen wurden. Selbst die Topfpflanzen-Kultur war zu dieser Zeit bereits bekannt und im Kaiserreich weit verbreitet. Der mythologischen Überlieferungen nach ist Bonsai auf den Zauberer Jiang-Feng zurück zu verfolgen, der die Fähigkeit besaß, ganze Landschaften in ihrer ursprünglichen Form zu verkleinern und auf ein Tablett zu zaubern. Rund 400 Jahre später waren die Bonsai als Grabbeigaben der kaiserlichen Familie sehr beliebt. Sie symbolisierten diese Epoche als eine Zeit der künstlerischen Vielfalt in der Poeten und Maler sehr naturverbunden waren. Nach dem Grundsatz "im Kleinen zugleich das Große" zu erblicken wurden die Bonsai im Laufe der Geschichte immer vielfältiger und ausgefallener gestaltet. Erst ab dem 16. Jh. Zogen die kleinen Bonsai aus den kaiserlichen Palästen Chinas allmählich in die vornehmeren bürgerlichen Familien ein und verkörperten dort Reichtum und Wohlergehen.

Bereits im 10./11. Jh. brachten buddhistische Mönche die Bonsaikunst nach Japan. Dort entwickelte sich der Bonsai-Stil lange Zeit parallel zu China. 1878 stellte dann Japan auf der Weltausstellung in Paris erstmals Bonsai einer westlichen Öffentlichkeit vor. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich Bonsai als Hobby in der ganzen Welt.

Kurz zur Pflege und Gestaltung eines Bonsai:

Bonsai können aus Jungpflanzen sowie aus Sämlingen und aus in der Natur gesammelten Pflanzen geformt werden Es eignen sich sowohl asiatische als auch einheimische Pflanzenarten hierfür. Der regelmäßige Schnitt sorgt für einen kompakten Wuchs. Entfernt man die Pfahlwurzel, so fördert dies die Verzweigung des Wurzelballens, der daher auch in kleinen Schalen keinen Mangel leidet. Außer durch die traditionelle Methode des "Zurückschneidens und Wachsenlassens" kann man die Äste auch durch Spanndrähte formen (traditionell wurden Palmfaserschnüre verwendet), neueren Datums ist die Methode der Drahtung. Dazu werden der Stamm, die Äste oder die Zweige (je nachdem, welchen Teil des Baumes man korrigieren möchte) spiralig mit speziellem (eloxierten) Aluminium- oder weichgeglühtem Kupferdraht umwickelt und vorsichtig in Form gebogen.

Hier noch einige Linktipps zum Bonsai:

http://www.bonsai.org (die HP des Bonsai Club Deutschland e. V.)
http://www.yamadori-bonsai.de (nicht so schön, aber sehr informativ)
http://www.bonsai-art.com (Fachzeitschrift, auch recht informativ)

 

 

 

Asien-Special
Feng Shui
(von Miss Buffington)

Feng Shui ist eine mindestens 4000 Jahre alte Weisheitslehre und bedeutet Wind (feng) und Wasser (shui). Die beiden Energien Wind und Wasser sollen dabei in Harmonie zu einander stehen. Es handelt sich dabei also um eine Harmonielehre. Weiters gibt es auch noch "Ch'i", die Lebenskraft. Diese Kraft muss im Fluss sein, damit sie positiv auf uns wirken kann. Damit das so ist und die Energien nicht fehlgeleitet werden, kann man einiges tun. An dieser Stelle möchte ich gar nicht mehr näher auf Grundbegriffe eingehen, da man darüber sehr viel in einschlägiger Literatur erfahren kann.

In welchen Bereichen kann ich das jetzt nützen

Man hat sicher schon oft gehört, dass man Feng Shui beim Platzieren der Möbeln und Verwenden von den richtigen Accessoires in seinen Wohnbereich einfließen lassen kann und dass es Menschen gibt, die ihre Wohnung nach Feng Shui eingerichtet haben. Warum verstellt man aber überhaupt seine Möbel oder stellt sie beim Neueinrichten der Wohnung nach Feng Shui Dinge an einen bestimmten Ort?

Dazu sollte man wissen, dass der Wohnraum nach Feng Shui in neun Zonen eingeteilt wird. Diesen Zonen ist eine Bedeutung zugemessen. So gibt es eine Zone für Liebe oder eine für Reichtum (nein leider ist das keine sprudelnde Geldquelle auch wenn sie erstmal identifiziert wurde *g*)usw. Die Energien, die in diesen Zonen aktiviert werden können, sollen sich dann positiv auf uns und unser Leben auswirken.

Ja und wo sind die Zonen nun und wie finde ich sie?

In der obigen Abbildung (heißt Bagua) sieht man die Einteilung des Wohnraumes nach Feng Shui. Dabei ist der Bogen im Feld Karriere der Eingang. Wenn man sich also seinen eigenen Wohnbereich (Haus, Wohnung, eigenes Zimmer) so ansieht wie auf der Graphik (also zum Eingang stellen und anschauen wo welche Bereich nach Feng Shui liegen), hat man die Zonen schon entdeckt. Das ist eine grobe Darstellung und natürlich gibt es überall Winkel und Ecken und Rundungen, aber das ist schon einmal ein Anhaltspunkt wo die Zonen liegen und welche Energien hier in wlechen Bereichen aktiviert werden können. In der Mitte liegt das Tai Ch'i, das Energiezentrum.

Man kann jetzt auf die verschiedensten Weisen diese Zonen aktivieren. Ich nenne hier ein paar Beispiele:

Reichtum
In diesen Bereich bietet sich an, eine kleine Hydrokultur, einen Brunnen, zu stellen, als Symbol des "sprudelnden Reichtums" oder des "Geldflusses". Weitere Accessoires könnten kleine Glitzerkettchen und anderer schöner Schnickschnack sein.

Ruhm
Rot ist die Farbe des Ruhms nach der Feng Shui Lehre. Dabei kann man jetzt in diesen Bereich ein rotes Sofa, ein rotes Gemälde, eine rote Samtdecke oder einen schön drapierteen roten Seidenschal um eine Vase. usw. anbringen.

Partnerschaft
In der Partnerschaftsecke bieten sich Fotos vom letzten Urlaub an. Die Farbe für die Partnerschaft ist hier Rosa. Rosa Kerzen, Rosen, Rosenquarz, all das passt in diesen Bereich sehr gut.

Familie / Gesundheit
In diesem Bereich soll die Familienharmonie und die Gesundheit gefördert werden. Es ist sinnvoll hier Familienfotos aufzuhängen oder kräftige grüne Pflanze zu stellen. Grün ist nämlich die Farbe dieses Bereiches.

Kinder
Dieser Bereich ist weiß. Hier können zum Beispiel blühende Blumen oder ein Aquarium platziert werden.

Wissen
Die Wissensecke soll beim Lernen helfen. Die Farbe hierfür ist grün und blau. Wer also hier das Bild eines wunderschönen blauen Himmels oder eine kräftige Pflanze hinhängt oder auch eine blaue große runde Vase kann diese Energien positiv beeinflussen. Alle Accessoires in dieser Ecke, die mit Bildung und Wissen zu tun haben, also Bücher, Enzyklopädien,. sind hier genau richtig platziert.

Karriere
Die Farbe der Karriere ist auch blau. Wie wäre es hier vielleicht mir dem Bild eines Wasserfalls oder aber auch Bilder von Dingen die man schon erreicht hat? Ein Diplom, eine Urkunde, eine Medaille oder einen Berg den man schon mal bezwungen hat.

Hilfreiche Freunde
Dieser Bereich gleich neben dem Eingang kann durch Fotos von Freunden o, gemeinsamen Urlaub oder Geschenken von Freunden, Edelsteinen usw nur so strotzen um ihn zu aktivieren. Die Farbe hierbei ist grau. Eine Wandkollage mit grauem Hintergrund und vielen Fotos von Freunden macht sich hier bestimmt gut.

Tai Ch'i
Im Zentrum des Bagua's bieten sich ein ruhiger Teppich ohne Muster oder ein Klangspiel an. Dieser Bereich sollte möglichst frei und nicht verstellt sein.

Ja und sonst?
Was man noch so alles tun kann um die positiven Energien für sich zu nutzen das will ich euch jetzt in folgenden Punkten noch zeigen:
•  Das Aufstellen von Edelsteinen oder Edelsteinlampen bündelt positive Energien.
•  Windspiele: Insbesonders in Fensternähe sollten Windspiele angebracht werden. Aber auch bei Türen wird positive Energie geleitet.
•  Zimmerbrunnen mit grünen Pflanzen ziehen die positive Lebensenergie an.
•  Weiche runde Formen nehmen harten eckigen ihre Kraft und sorgen so für Harmonie. Diese können als Vasen oder Skulpturen aufgestellt werden.
•  Große Spiegel an Wänden wirken sich sehr positiv auf den Fluss des Ch'i's aus.

Zu guter Letzt:
Das war ein kleiner Einblick in die Lehre des Feng Shui's und vielleicht habt ihr ja Lust bekommen mehr darüber zu erfahren. Ich war schon in mehreren Wohnungen, die nach Feng Shui eingerichtet waren. Man kommt rein und fühlt sich pudelwohl ohne dass man sagen kann warum. Mein Arzt hat seine Praxis danach eingerichtet. Auch wenn es einem noch so schlecht geht, geht man da rein ist entspannter und glücklicher und fühlt sich in guten Händen. Die Wohnung, in der ich jetzt wohne, war davor auch nach Feng Shui eingerichtet. Nach ein paar Minuten war klar, die nehmen wir. Sie war ruhig, hell, angenehm, entspannend. Nachdem wir sie dann eingerichtet hatten und zwar nicht nach Feng Shui, sondern nach unseren Vorstellungen, war sie teilweise unruhig und wir haben uns nicht wohl gefühlt. Schon das anbringen einiger Feng Shui Elemente hat geholfen, uns wieder wohler zu fühlen.

 

 

 

Asien-Special
Thaimassagen
(von Illy)

Die traditionelle Thai-Massage ist eine komplexe, energetische Ganzkörpermassage, die auf einem uralten System zur Behandlung von Krankheiten und zur Erhaltung des Wohlbefindens basiert. Die Beweglichkeit wird gesteigert, oberflächliche Spannungen werden gelöst und die natürlichen Körperenergien frei zum Fließen gebracht. Nur wenn Energie im Körper frei fließen kann, fühlen wir uns gesund.

Die Massage selbst wird auf einer auf dem Boden liegenden Matte ausgeführt.Der Masseur arbeitet dabei mit dem Einsatz seines ganzen Körpers. Massiert wird mit Daumen, Ellbogen, Handballen, Knien und Füßen. Dies ermöglicht eine große Vielfalt von Druckstärken. Die TTM wird durch ein ausgefeiltes System an aus dem Yoga übernommenen Stretchübungen ergänzt. Durch dieses sogenannte "Passiv Yoga" wird der Körper des Massierten gedehnt und Verspannungen sowie Energieblockaden gelöst. Die Bestandteile der Massage werden harmonisch auf die Bedürfnisse des Empfängers zusammengestellt. Der Körper wird in einen tiefen Entspannungszustand versetzt. Eine wunderbare Massagetechnik um zur Ruhe zu kommen und neue Kraft für den Alltag zu schöpfen. Die empfohlene Zeitdauer beträgt ca. 1,5 Stunden. In Thailand selbst kann man wählen: ab 30 min. bis ....unbegrenzt. Mit der Auswahl eines passenden Duft-Massageöls (z. B. Pfefferminze) kann man die Wirkung noch verstärken.

Besonders gut ist die Wirkung bei Kopf- und Nackenschmerzen, chronischen Rückenschmerzen, aber auch bei Schlafstörungen und Unruhezuständen.

Auch hier in Deutschland wird die TTM angeboten. 60 Minuten kosten hier etwa 70 EUR. In Thailand ist die Massage in einem Hotel/Spa ab 20 EUR zu haben.